Urusvati weiß, dass die Erkenntnis der Überirdischen Welt in naher Zukunft zunehmen wird. Die Wissenschaft wird dazu beitragen, doch überdies wird auch das Bewusstsein der Menschen im Volke auf die Erscheinungen jeden Tages aufmerksamer werden. Man muss das Volk ermutigen und aufklären, dass Aufmerksamkeit gegenüber psychischen Erscheinungen kein Aberglaube ist. Es ist bereits hinreichend aufgezeigt worden, dass Aberglaube und Vorurteil Folgen der Unwissenheit sind. Nun aber muss gesagt werden, dass Unaufmerksamkeit gegenüber feinstofflichen Erscheinungen genau solche Unwissenheit sein wird. Man muss das Bestreben erstarken lassen, die feinstofflichen Erscheinungen der Umgebung zu beobachten. Man muss Auge und Ohr schärfen, um im Alltag die Verschmelzung des irdischen Lebens mit der Feinstofflichen Welt zu erkennen. Es muss erklärt werden, wie nahe die Feinstoffliche Welt jedem Wesen steht. Solche Beobachtungen werden der Wissenschaft nützlich sein. Man darf es nicht spöttisch belächeln, wenn unerfahrene Beobachter zu falschen Schlussfolgerungen gelangen. Jede Beobachtung kann einen Funken der Wahrheit in sich bergen, und die Gelehrten können diese Funken erkennen. Möge Wohlwollen die Grundlage aller psychischen Beobachtungen sein, anderenfalls werden die Menschen sich in Schweigen verschließen, und viel Wertvolles wird verlorengehen. Erscheinungen der Feinstofflichen Welt können einem Spinngewebe ähnlich sein; man kann es zerreißen, doch wird man die Anwesenheit von etwas Feinstofflichem lange verspüren. Erinnert euch, dass die Feinstoffliche Welt sich in feinsten Berührungen offenbart, und so sollte die Wissenschaft sich in ihrer Beobachtungsweise solchen feinsten Ausdrucksformen anpassen. Möge man sich der Worte des Denkers erinnern: ‘Das Feinste kann nur mit großer Aufmerksamkeit wahrgenommen werden.’