Bruderschaft II, § 750

Urusvati weiß, welchen Wert ein feierlicher, freudiger Zustand hat. Die einen bezeichnen solch eine Verfassung als Leuchte der Überirdischen Welt, andere als Tor zur Feinstofflichen Welt. Freudig muss man in das geliebte Vaterland eingehen. Jeder vermag die Bedingungen seines Übergangs zu verbessern. Der Mensch wird durch seinen Magneten von Schwingungen angezogen, was bedeutet, dass es nützlich ist, die eigenen Schwingungen zu heben. Der weitaus leichteste Weg wird sein, sich mit feierlicher Freude zu erfüllen. Man darf jedoch nicht denken, solche Verfassung sei leicht erreichbar. Sie ist keine ausgelassene Heiterkeit. Die meisten Menschen können Freude von irdischer Heiterkeit nicht unterscheiden, doch ist der Unterschied groß. Man muss sich vorbereiten, um feierliche Freude klar erkennen zu können. Wir bestätigen vor allem eine feierliche Verfassung. Man kann in einem solch glücklichen Zustand leben, dass aller irdische Kummer eine besondere Bedeutung gewinnt. Natürlich sprechen Wir nicht von künstlicher Feierlichkeit. Manche geben den Anschein, als würden sie Feierlichkeit kennen, tatsächlich jedoch betrügen sie nur sich selbst. Mögen die Menschen anstreben, über die Überirdische Welt in feierlicher Einstellung nachzudenken. Mögen die schönsten Bilder sie begleiten. Mögen die höchsten Harmonien helfen, die Schwingungen zu heben. Der Denker gebot: ‘Schöne Bilder und harmonische Klänge werden überirdische Leuchten sein.’

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