Urusvati weiß, dass die Erde von Klangspiralen dicht umgeben ist, die sich in blitzartiger Geschwindigkeit drehen. Daraus entsteht eine dichte Schicht, die wohltuend als auch schadenbringend sein kann. Der Mensch vermag mit seinem freien Willen Heilung wie Verderbnis zu schaffen. Er kann nicht sagen, er leide schuldlos. Er selbst hat irgendwann das Gift in das kosmische Gewebe hineingetragen. Man hat bereits damit begonnen, kosmische Klangerscheinungen zu erforschen und versteht, dass jedes menschliche Wort eine unzerstörbare Tafel darstellt. Es bricht nun die Zeit an, da der menschliche Gedanke erforscht werden muss. Er ist schneller als das Licht. Er bildet eine mächtige Hülle um die Erde, doch ist das Denken oft auf das Wohl gerichtet? Die Menschen sind bereits in der Lage, die Qualität des Denkens darzustellen, doch ist sein Inhalt bisher nicht erfassbar. Es naht die Stunde, da empfindliche Apparate den genauen Inhalt der Gedanken aufzeichnen können. Menschen, die an das Gemeinwohl denken, werden über ein solches Forschungsergebnis erfreut sein, doch alle, die in Hass, Bosheit, Lüge und Neid leben, werden eine solche Entdeckung auf jede erdenkliche Weise zu verhindern suchen. Ein für solche Entdeckung verantwortlicher Gelehrter wird von der heutigen Menschheit schwerlich als Freund bezeichnet werden. Das Gebot, dass man nicht in Hass leben dürfe, ist einfach, doch die heutigen Führer schreien sogar noch von einer Notwendigkeit des Hasses. Sie wissen nichts von der Macht des Gedankens und vom Karma. Wer denkt, man könne das Böse mit Bösem vernichten, der irrt. Selbst ein solcher Schrecken wie der Krieg kann nicht mit Hass beendet werden. Nur viele auf das Wohl gerichtete, edle Gedanken werden die Menschheit retten. Kriegshelden werden nicht durch Hass gebildet, sondern durch einen flammenden Willen, der auf das Gute gerichtet ist. Der Denker sprach: ‘Ein entflammter Krieger kennt keine Hindernisse.’