Urusvati weiß, dass die Menschen nicht nur die Realität der psychischen Welt anerkennen, sondern auch ihre Wirkungen auf das irdische Leben wahrnehmen müssen. Viele sprechen wiederholt von der Existenz eines gewissen Etwas, ohne jedoch in ihrem Alltagsleben die Anwesenheit mächtiger psychischer Energien für möglich zu halten. Indessen ist die Zeit herangekommen, da der Mensch seinen Stimmungen, Begeisterungs- und Erregungszuständen wie auch bestimmten Schmerzen Aufmerksamkeit widmen sollte. Eine Fortentwicklung des Menschen ohne ein bewusstes Herangehen an die psychische Welt ist nicht vorstellbar. Hierbei muss daran erinnert werden, dass Wir mehrfach vor Psychismus und Mediumismus gewarnt haben. Mögen die Menschen verstehen, dass solche künstlichen, ungesunden Abweichungen keine gesunde Erweiterung des Bewusstseins darstellen. Wir wiederholen mit Nachdruck, dass der Mensch sein Denken erheben muss, dann wird er auf dem Weg zur Überirdischen Welt auch vorankommen. Lasst uns keine bedingten Rituale vorschreiben, notwendig ist vor allem, die Individualität des Menschen zu wahren. Ein reiner und hochstehender Wille wird auf dem ihm eigenen Weg zur Vereinigung der Bewusstseine führen; er hilft, Augen und Ohren für das Verstehen weltumfassender Anwendungen zu reinigen. Allein mit dieser Art Auffassungsgabe wird sich der Mensch auf dem Weg wahrer Erkenntnis voranentwickeln. Lasst uns die Gelehrten bitten, feinfühlig zu sein und nicht jede Beobachtung abzuweisen, die zu weiteren Forschungen führen könnte. Allein gegenseitige Achtung erlaubt es, vieles zu verwirklichen. Mögen die Völker lernen, über das Gemeinwohl nachzudenken, da Eigennutz sich als das schwerste Hindernis bei der Fortentwicklung erweist. Die der Menschheit als Los zuteilwerdenden entsetzlichen Prüfungen beschleunigen das Herannahen weltweiten Aufbaues. Der Denker sprach: ‘Lehrer, zeige mir auf, mit welchen Worten ich die Menschen zum dringlichsten aufrufen soll.’