Urusvati weiß, dass der Wille geschärfte, zur Tat schreitende psychische Energie ist. Im Altertum war der Pfeil das Symbol des Willens. Heute spricht man viel von einer Entwicklung des Willens und schlägt künstliche Methoden vor, um den Willen zu stärken, doch sollte er durch eifrige Tätigkeit entwickelt werden. Wenn ihr sogenannten willenlosen Menschen begegnet, seid davon überzeugt, dass sie vor allem Faulpelze und in diesem Zustand nur halbbewusst sind, ohne zu versuchen, sich zur Selbsttätigkeit anzuspornen. Solche Menschen gibt es viele, und sie werden es nicht so rasch verstehen, dass schöpferische Arbeit ihren Pfeil der Errungenschaft schärft. Man muss festhalten, dass Willenlosigkeit von Angst, Mutlosigkeit, Undankbarkeit und anderen entsetzlichen Erscheinungen der Unwissenheit begleitet ist. Wenn wir über die Überirdische Welt nachdenken, müssen wir unseren ganzen Willen sammeln, um tapfer die niederen Schichten zu überwinden, welche die Menschen an ein von Unwissenheit geprägtes Dasein festnageln. Lasst uns diejenigen nicht bedauern, die sich selbst der Möglichkeit des erfolgreichen Voranschreitens beraubt haben. Aus Mitgefühl zeigen Wir solchen Menschen zwar, was sie verlieren, doch seid überzeugt, dass Unsere Ratschläge ihr Bewusstsein nicht erreichen. Allein ein arbeitsames Leben wird sie lehren, die Qualität produktiven Tuns zu schätzen, und auf solch einem Weg des Kampfes werden sie die Rüstung des Willens anlegen. Inmitten des Alltagslebens lassen sich schöne Übungen des Willens finden; mögen solche natürlichen Wege gesegnet sein. Der Denker mahnte Seine Schüler, nur keine Mutlosigkeit zuzulassen.