Urusvati weiß, dass das Prinzip der Erkenntnisentwicklung ein einheitliches ist. Viele lieben es, dass sich alles auf wissenschaftlicher Grundlage vollziehe. Lassen wir ihnen die Möglichkeit der wissenschaftlichen Forschung. Die Wissenschaft hat sich jedoch derart verzweigt, dass einige ihrer Zweige sich sehr konträr gegenüberstehen und Einigkeit nicht gefunden wird. Mögen die Gelehrten den psychischen Zustand von Forschern in der Zeit ihrer höchsten geistigen Anspannung beobachten. Dabei lassen sich verblüffende Ähnlichkeiten in der Anspannung der schöpferischen Zentren entdecken. Der Philosoph und Physiker, der Geograph und der Psychologe, sie alle werden in der Stunde ihrer glücklichen Entdeckungen Gleiches aufweisen. Beginnt von dieser Stunde an zu beobachten, und ihr werdet zu der Schlussfolgerung gelangen, dass die Wissenschaft als Erkenntnissuche ein einheitlicher Baum ist, dessen Zweige nur aus einer einheitlichen Wurzel herauswachsen können. So lassen sich lehrreiche Beobachtungen anstellen, und solch ein Weg wird zur Erkenntnis der Überirdischen Welt führen. Lasst uns nicht erstaunt sein, dass viele Gedanken gleichzeitig an verschiedenen Stellen der Erde auftauchen. Die sie hervorbringenden Gelehrten kennen einander nicht, sie gehen auf verschiedenen Wegen und denken in den Grenzen der Eigenschaften ihres Volkes, und nichtsdestoweniger zieht ein einheitliches Element sie zum Gemeinwohl hin. Wieviele herrliche Beobachtungen lassen sich durchführen, wenn das Bewusstsein erweitert ist und frei von Verneinung, die der Unwissenheit angehört! Lasst uns also lernen zu erfassen, und schauen wir mit freiem Blick empor. Der Denker bestätigte, dass die Menschen des Altertums bereits vieles wussten, was in den nachfolgenden Jahrhunderten wieder vergessen wurde.