Urusvati weiß von dem Wert freiwilliger Heldentat. Jede Lehre stellt ein Geleitwort dar, nicht jedoch Zwang. Man muss daran denken, dass bereits der geringste Zwang für die Evolution nicht nützlich ist. Man könnte fragen: ‘Welche Beziehung hat denn der Begriff der Heldentat zum Überirdischen?’ Doch ohne Heldentat wird es kein Voranschreiten geben. Man muss sich ein Verständnis des Überirdischen als eine nützliche Realität aneignen. Es ist zu wenig, das Überirdische nur zu unterstellen, es aber nicht in das Leben eines jeden Tages einzuführen. So muss man dafür Sorge tragen, dass die junge Generation von frühen Jahren an über das Überirdische nachdenkt. Mögen solche Gedanken bei der Betrachtung der Gestirne oder auf der Grundlage der Philosophie gedeihen. Es gibt viele Wege zu den überirdischen Höhen. Doch muss inmitten der Arbeit und der Schwierigkeiten unverrückbar der Leuchtturm der Höheren Welt stehen. Es ist nicht leicht zu erwarten, dass die von den Geschehnissen des Harmagedon ergriffenen Menschen verstehen, wie dringlich es ist, über das Überirdische nachzudenken, doch kann jeder in seinem Rahmen nützliches Wissen aussäen. Möge es vielgestaltig sein. Möge jedes Volk das Wissen in seiner Lieblingsfarbe zum Ausdruck bringen. Und schließlich, möge man sich an Aufnahmefähigkeit und Geduld erinnern. Möge man liebevoll über das gemeinsame menschliche Schicksal nachdenken und diesen Gedanken nicht vertreiben. Nur dieses gemeinsame Schicksal verhilft, über den Fortschritt der Menschheit nachzudenken. Der Denker lehrte: ‘Ich habe meinen Weg freiwillig gewählt, und nichts wird mich von der Erkenntnis des Überirdischen abhalten.’