Bruderschaft II, § 707

Urusvati erhebt sich zu Recht gegen Vorurteile und Begrenzungen des Wissens. Die Menschen lieben es besonders, von der Freiheit der Wissenschaft zu reden, bemühen sich aber gleichzeitig, wissenschaftliche Zusammenarbeit zu unterbinden. Man muss unbedingt an die so hohe Bedeutung der Synthese erinnern, da die Menschen diese überhaupt nicht verstehen möchten. In den Schulen muss wiederholt werden, wie weitgehend sämtliche Wissenschaftsbereiche miteinander verbunden sind. Man muss vor Vorurteilen warnen, da selbst Gelehrte an dieser widerwärtigen Krankheit leiden. Man darf nicht vergessen, dass Vorurteile das gefährlichste Hindernis zum Verstehen des Überirdischen sind. Doch es tritt die Stunde ein und ist bereits eingetreten, da die Erkenntnis des Überirdischen eine überaus reale Wissenschaft darstellt, dazu führen die Ereignisse des Harmagedon die Menschen bereits. Die Menschen sind nicht so dumm, um über viele auffallende Erscheinungen, die das heutige Leben erfüllen, nicht nachzudenken. Nicht zufällig vollzieht sich eine Verbindung psychischer und physischer Bedingungen; nie hat es eine solche Wirrnis in der Natur gegeben. Wahrlich, der Mensch ist König der Natur, denn er vermag Erschütterungen hervorzurufen, und sein Gedanke ist ein feuriger Pfeil. Daher beobachtet die Folgen des menschlichen Denkens. Erinnert euch, dass ein Gebet über Zerstörung keine Eigenschaft wahren Wissens zeigt. Der Denker sprach: ‘Das Symbol des Wissens ist die Unbegrenztheit.’

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