Urusvati geht zu Recht davon aus, dass Wissen der Vorhof zur Arbeit ist. Die Qualität der Arbeit wird durch Wissen entwickelt. Ohne Wissen ist hohe Qualität nicht möglich. Jede Arbeit setzt vorheriges Wissen voraus. Solches Wissen kommt nicht nur von außen, sondern taucht auch von innen heraus auf. Im Menschen ist viel inneres Wissen vorhanden. Das eine ist leicht zu erkennen, das andere erfordert bereits schwierige Konzentration, um zum Bewusstsein zu gelangen. Scharfsinnige Konzentration muss an sämtlichen Lebenserscheinungen entwickelt werden, weshalb man sich nur zeitweise vom irdischen Leben entfernen darf. Geist ist eine bestimmte Eigenschaft der Materie. Daher wiederholen Wir – Zieht euch im Leben nicht zurück – auch in ihm könnt ihr geistige Freude finden, und Freude ist für überirdische Empfindungen notwendig. Besonders sorgen muss man für die Arbeitenden, damit ein rechter Arbeitsrhythmus in ihnen Freude des Herzens erzeugt. Der kleinste Arbeiter kann ein großes Gefäß der Freude sein, wenn er überirdische Schwingungen berührt. Klagt nicht, wenn einfache Begriffe wiederholt werden müssen. Viele Herzen warten auf einfache Worte. Sie möchten sich an einem Herzensfeuer erwärmen – so werden sie sich zum Überirdischen emporschwingen. Der Denker lehrte: ‘Beobachtet den Lauf der Gestirne. Alles Irdische strebt zum Überirdischen.’