Bruderschaft II, § 696

Urusvati weiß, dass auch Wir bei einer Berührungsaufnahme mit besonders starken Energieströmen eine angespannte Harmonie wahren. Außer der Tatsache, dass Wir ein inneres Streben hegen, lassen Wir Uns in einer bestimmten Sitzordnung nieder. Unser Kreis ist in sehr weitgehender Harmonie gestaltet, und Wir wechseln die gewohnten Plätze nicht. Jeder hat vor sich auf einem kleinen Tisch einen Handapparat stehen, der einer Verdichtung von Strömen dient. Dieser kann auch als Megaphon dienen, wenn die atmosphärischen Bedingungen ungünstig sein sollten. Wir achten ebenfalls darauf, dass Unsere Mitarbeiter in solchen Momenten keine Sendungen einbringen, wenn Wir mächtigen Energien zustreben. Die Bedingungen müssen sehr genau beachtet werden, da jede Strömung sich zerstörerisch auswirken kann. Dies darf man nicht als Zeichen Unserer Schwäche ansehen, sondern als Merkmal besonderer Stärke der Ströme. Daher sprechen Wir wiederholt von der Bedeutung der Harmonie, die nur über einen langen Zeitraum hinweg geschaffen, jedoch augenblicklich zerstört werden kann. Viele werden an dem Gesagten zweifeln, da sie selbst die Harmonie gestört haben, ohne dass sie danach irgendwelche Folgen wahrgenommen hätten. Diese Auffassung ähnelt der eines Verbrechers, der glaubt, die Folge seines Tuns gehe an ihm vorüber; doch er vergisst, dass jede Ursache ihre Folge hat, wobei dieses Gesetz sich nicht nach irdischen Erwägungen vollzieht. So können auch innere Schwankungen nicht leicht erkennbar sein. Wir können bestätigen, dass Unser oben beschriebener Verkehr keine Risse aufweist, da Wir ihn mit selbstaufopferndem Bemühen absichern. Man darf diese harmonischen Zusammenkünfte auch nicht für Zauberei halten. Wir versammeln Uns wegen unaufschiebbarer Taten für das Gemeinwohl. Der Denker sprach: ‘Sogar ein Fehltritt wird vergeben, wenn er um des Gemeinwohles begangen wird.’

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