Bruderschaft II, § 695

Urusvati weiß, dass die Berührung mit feinstofflichen Energien in vielerlei Hinsicht einer Berührung mit Radium ähnlich ist. Es lässt sich sehen, dass Radium nur bei behutsamem Umgang keine zerstörerischen Folgen zeitigt. Ebenso können die feinstofflichen Energien heilsam oder zerstörerisch wirken. Sie sättigen die gesamte Atmosphäre, doch sind die Menschen nicht immer fähig, die gesunden Wirkungen aus ihnen zu schöpfen. So sind Wir veranlasst, darauf hinzuweisen, dass die Menschen vorsichtig dosiert mit diesen Energien umgehen wollen. Unwissende schlagen vor, mit gefährlichen Energien nicht in Verbindung zu treten, doch wie sollte dies möglich sein, wenn der Mensch von chemischen und anderen mächtigen Einwirkungen umgeben ist? So bleibt nur zu studieren, wie die überirdischen Sendungen aufzunehmen sind. Jeder kennt bereits den Wert reiner Luft und trifft dafür im Alltag entsprechende Maßnahmen. Genauso muss man darüber nachdenken, welche verfeinerten Zustände des Organismus solchen Energien entsprechen. Wir haben hinreichend über das Imperil gesprochen, und jeder sollte verstehen, welch zerstörerische Kräfte er damit in sich selbst trägt. Das Herz kann keine feinstofflichen Energien aufnehmen, wenn es von zerstörerischen Pfeilen verletzt ist. Ebensowenig ist der Mensch fähig, sich die überirdischen Gaben anzueignen, wenn in ihm bereits ein Krankheitskeim nistet; deshalb haben Wir von rechtzeitiger Prophylaxe gesprochen. Wahrlich, jeder kann bei entsprechendem Wohlwollen die überirdischen Energien in sich aufnehmen. Der Denker sprach: ‘Ein Arzt kann sich kein besseres Heilmittel ausdenken als Wohlwollen.’

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