Urusvati weiß, wie behutsam man sich den Besitzlosen gegenüber verhalten muss. Die Mehrheit der Bevölkerung ist arm, doch nur hier vollzieht sich die Erneuerung der Energien, weshalb es besonders unwürdig ist, die Armen zu verachten und für etwas Niedriges zu halten. Jeder vermag sich an Hand der Geschichte der Menschheit davon zu überzeugen, wie unbeständig sogenannter Reichtum ist. Überdies muss daran erinnert werden, dass es unter den Armen solche Menschen gibt, die freiwillig den Auftrag angenommen haben, mitten im Volke zu sein, um dessen Schicksal zu teilen. Äußerlich gesehen unterscheiden sich solche Boten nicht von der Masse. Man muss nahe an sie herankommen, um ihren inneren Reichtum zu spüren. Der Überirdischen Welt gegenüber werden solche Menschen sehr aufgeschlossen sein. Vielleicht müssen sie unter den Unglücklichsten als Vermittler lebensnotwendigsten Wissens dienen? Ein wichtigtuerischer Reicher findet keinen Zugang zu den Armen, und wenn doch, so nicht eine gemeinsame Sprache. Wir lenken Unsere Freunde beständig zu den Armen, da dort die Quelle der Zukunft liegt. Ein bestimmtes Volk hat schon die gemeinsame Bestimmung verstanden und beginnt, in die Zukunft zu streben – darin liegt Macht. In den Gesprächen über das Überirdische bestätigen Wir die lebendige Menschlichkeit. Sie wird eine Stufe zur Erkenntnis sein. Der Denker sprach: ‘Für die Armen die Zukunft, für die Reichen die Vergangenheit.’