Urusvati weiß, dass jeder von Uns irgendwann einmal seine psychische Energie den grobstofflichen Bedingungen der Erde angepasst hat. Ein solch schwieriges Herangehen ist nicht schnell durchführbar. Es muss auch daran erinnert werden, dass solche Prozesse mit irdischen Mitteln vollbracht werden müssen. Glaubt nicht, dass irgendeine Magie oder Zauberkunst bei diesem ersten Herangehen an das Irdische hätten helfen können. Wir mussten vor allem Beobachtungsvermögen entwickeln, um die Berührung mit den kosmischen Kräften wahrzunehmen. Es vollzog sich genau dasselbe, wie Wir es auch euch allen raten. Man darf sich nicht über angeblich seltene überirdische Offenbarungen beklagen; es sind ihrer viele, doch man muss ihre Einwirkungen verspüren. Ebensowenig darf man natürlich in Übertreibungen verfallen. Ihr wisst, dass manche neu Herantretenden bereit sind, jede flüchtige Berührung als etwas Gigantisches zu erklären. So darf man nicht erwarten, dass der Prozess der Bewusstseinserweiterung schnell verlaufen könne. Der Mikrokosmos bedarf planmäßiger, ständiger Aufspeicherungen, sonst wäre er dem Makrokosmos nicht ähnlich. Die wesentliche Eigenschaft besteht jedoch darin, dass jede Aufspeicherung unauslöschlich ist und nichts die Qualität der psychischen Energie zerstört. Dies bedeutet, dass es nützlich ist, solche Energie anzusammeln. Und jeder kann sich jederzeit die gute Aufgabe stellen, die Qualität der psychischen Energie zu steigern. Dies wird eine Arbeit zur Erkenntnis des Überirdischen sein. Beginnt die Beobachtungen mit dem Einfachsten, mit dem Kleinsten. In jeder beliebigen Umgebung kann man kosmische Zeichen wahrnehmen. Wenn meteorologische und seismographische Beobachtungen möglich sind, so sind es kosmische ebenfalls, von Uns überirdische Beobachtungen genannt. Jeder kann ein Tagebuch anfangen mit Aufzeichnungen über Vorgefühle, Wahrnehmungen im Zusammenhang mit Ereignissen, so wie allen ungewöhnlichen Erscheinungen. Mit der Zeit wird man viele frühere Fehler bemerken können. Sie sind unvermeidlich, da das Zusammenwirken von Strömen schwer wahrzunehmen ist. Seid über Unsere vorbeugenden Hinweise nicht betrübt. Wir selbst haben solche Beobachtungen unter schwierigen Bedingungen gesammelt. Ein Umstand jedoch bildet einen besonderen Reiz, nämlich, dass bei kosmischen Beobachtungen Begriffe wie reich oder arm, berühmt oder einfach keine Gültigkeit haben. Allen Menschen ist der Weg zu uneingeschränkter Erkenntnis geöffnet. Selbst die Erkenntnis der eigenen Fehler führt zu neuem Verstehen. Wie herrlich ist es, sich fortschreitend anhand von Erfahrungen zu erproben, jeder neue seelische Zustand ist dann besser als der vorherige. Das Vorgefühl ist eine Stufe des Gefühlswissens, doch möge physischer Überfluss das feinstoffliche Gefühlswissen nicht verdrängen. So denkt daran, dass jeder einen unbeugsamen Wunsch in sich entfachen muss, sein Gefühlswissen zu verfeinern. Wünscht und strebt. Der Denker sprach: ‘Aus meinem kleinen Fenster kann ich die gestirnte Erhabenheit schauen.’