Urusvati weiß, dass ein in Unruhe geratener Mensch die gesunden Schwingungen verliert und in einen Zustand zerstörerischer Schwingungen gerät. Doch wird er dadurch nicht nur selbst leiden, sondern auch zu einem psychischen Infektionsherd werden. Solche Menschen, die zur Ausbreitung von Epidemien führen, müssen unter medizinischer Beobachtung stehen, doch müssen die Ärzte natürlich vorher die Ursache solcher Erkrankungen erkennen. Sie dürfen den Organismus des Kranken nicht mit Narkotika vergiften. Diese vermögen das Bewusstsein nur vorübergehend zu betäuben, ohne dass die Ursache beseitigt würde. Im Gegenteil, wenn die Narkotika ihre Kraft verlieren, nehmen Erregung und Unruhe wieder zu. Sie akkumulieren sich geradezu, um dann mit doppelter Kraft über den ungeschützten Organismus herzufallen. Man kann beobachten, dass allein psychische Einflussnahme das beste Heilverfahren sein wird. Man kann die Energie aus weiter Entfernung auf den Kranken richten, doch nur, wenn er nicht dagegen handelt. Viele Manien entwickeln sich aus einer ständigen Unruhe. Aus der Feinstofflichen Welt kann man beobachten und staunen, aus welch geringfügigen Anlässen die Menschen aus dem Gleichgewicht geraten. Die Zeit selbst beweist, dass das Gespenst gar nicht so fürchterlich war und die Menschen die unruhige Stunde ausgezeichnet durchstanden. Der Hauptschaden besteht jedoch darin, dass der in Unruhe Geratene nicht über das Überirdische nachzudenken vermag. Der Denker sagte einem erkrankten Nachbarn: ‘Freund, hat es sich denn gelohnt, durch ständiges darüber Reden eine Krankheit heraufzubeschwören?’