Bruderschaft II, § 657

Urusvati weiß, wie sorgfältig die sogenannten elektromagnetischen Erscheinungen studiert werden müssen. Erst kürzlich verbreiteten sich solche Stürme, doch wieder wurden keine Beobachtungen durchgeführt. Indessen ist es notwendig, nicht nur die atmosphärischen Vorgänge zu beobachten, sondern auch ihre Einwirkungen auf den menschlichen Organismus. Selbstverständlich werden auch das Tier- und das Pflanzenreich aufschlussreiche Hinweise liefern. Und überdies werden die Gegner der energetischen Prinzipien wieder einmal bloßgestellt werden. Es ist zu wenig, wenn man beschreibt, die Übertragungen von Radio, Telefon und Telegraph seien gestört worden, denn dies ist noch keine Beobachtung, sondern nur eine Feststellung grober Folgen. Mögen Ärzte, die große Krankenhäuser betreuen, erzählen, in welchem Ausmaß der Mensch verschiedene Anomalien während solcher atmosphärischen Stürme zeigt. Die Dauer der Stürme war lang genug, so dass für Beobachtungen ausreichend Zeit vorhanden gewesen wäre. Man hätte wenigstens Puls und Temperatur verfolgen können. Man hätte feststellen können, wie der ganze Organismus auf solche ungewöhnlichen Bedingungen erbebte. Es ist unzureichend, Veränderungen der Sonnenflecken zu bemerken. Und wer vermag zu behaupten, dass diese Explosionen die Ursache der kosmischen Stürme waren? Vielleicht handelte es sich dabei um die Einwirkung einer bestimmten Energie. Möge man die Quelle kosmischer Energien nicht in irdischen Kräften suchen, jedoch ihre Einwirkungen auf die gesamte Umwelt studieren. Solche Beobachtungen stellen bereits ein Erforschen des Überirdischen dar. Der Denker bat die Menschen schon vor langer Zeit, alle Naturerscheinungen zu beobachten: ‘Nicht nur besondere Gelehrte, sondern das gesamte Volk kann zu einem zuverlässigen Beobachter werden.’

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