Urusvati weiß, wie falsch und schädlich das Urteil über eine vollständige Trennung der drei grundlegenden Welten ist. Viele Leitern und Brücken bestehen zwischen allen Sphären. Im grobstofflichen Zustand trägt der Mensch das Korn der Feurigen Welt und den feinstofflichen Körper in sich, den er oftmals auch spüren kann. Ist denn ein einziges Unteilbares vorstellbar, wenn wir unüberwindbare Schwellen voraussetzen? Jede Verfeinerung der Gefühle und Erweiterung des Bewusstseins eröffnet neue Möglichkeiten für Verbindungen. Das Weltall ist nicht schuld, wenn die Menschen nicht darauf achten wollen, wie die Tür in das nächste Gemach zu öffnen ist. Nicht nur in einer Minute höherer Ekstase, sondern auch mitten im Alltagsleben erfährt der Mensch feinstoffliche Berührungen. Doch anstatt sie lieben zu lernen, verscheucht der Mensch sie wie eine lästige Fliege. Auch die Feinstoffliche Welt ist mit ihren Schichten mit der Feurigen Welt verbunden. Und im irdischen Zustand empfangen die Menschen mitunter einen feurigen Pfeil. Nicht ohne Grund wohnt jedem Menschen ein feuriges Korn inne. Dank seiner Anwesenheit töten die feurigen Pfeile nicht, sondern rufen angespannte Schwingung hervor. Man muss sich diese Wahrheit aneignen, da die meisten Menschen sie nicht zulassen. Indessen wurde bereits in den bekannten Religionen mit Nachdruck auf die grundlegenden Welten hingewiesen, und es wurden Möglichkeiten des Verkehrs mit ihnen angedeutet. Die Religionen sprechen über dasselbe, doch die Menschen halten es für etwas Abstraktes. Sie unterstellen auch nicht die Möglichkeit, dass die Wissenschaft in ihrer eigenen Sprache über genau dasselbe sprechen könnte. Dies ist die große Tragödie der Menschheit! Der Denker sprach: ‘Oh Mensch! Fühlst du dich so übermäßig begabt, dass es dir leicht fällt, deinen Besitz zu verleugnen?’