Urusvati weiß, wie unvorsichtig und geringschätzig die Menschen sich allem gegenüber verhalten, was die Überirdische Welt berührt. Ich spreche noch nicht einmal von den feinsten Berührungen, doch schon bei Materialisierungen stellen die Menschen Fragen solcher Art, dass man sich wundert, wie gebildete Menschen keine vernünftigeren Überlegungen anstellen! Die Menschen versammeln sich scheinbar wegen einer ernsten Angelegenheit, doch in der Art ihres Herangehens kann man sowohl Misstrauen als auch unpassenden Spott erblicken. Ihr wisst zur Genüge, wie vorsichtig Wir gegenüber den sogenannten spiritistischen Sitzungen sind. Die Menschen verstehen nicht, dass sich außerhalb dieses Verkehrs im gesamten Leben eine Vielzahl von Berührungen mit dem Überirdischen vollzieht. In solchen Berührungen ist nichts Widernatürliches oder Erzwungenes. So kann jeder die Verbindung mit einem weiten Bereich feststellen, die seine gesamte Weltsicht umwandeln kann. Ganz und gar nicht heißen Wir die Wahnsinnigen gut, die sich von ihren irdischen Verpflichtungen lösen und nur Verwirrung um sich herum verbreiten. Sie sprechen von höheren Harmonien und vergessen gleichzeitig, dass Harmonie zwischen der irdischen und der überirdischen Welt herrschen muss. Wenn die Wahnsinnigen die irdischen Aufgaben für unter ihrer Würde erachten, so erweisen sie sich nur als unwissend. Sie sind auf die Erde zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe gekommen. Sie sollten ihre Aufgabe lieben lernen. In der Hingabe an eine irdische Arbeit können sie auch die Berührungen des Überirdischen wahrnehmen. Eine solche Vereinigung wird auch die natürliche Verbindung der Welten sein. Nach komplizierten Überlegungen muss man wieder zum Einfachsten zurückkehren. Der Mensch kann die Evolution nicht bestimmen. Er muss an ihr teilnehmen. Er muss mit ihr in eine harmonische Verbindung treten. Erneut gelangen wir zum Rhythmus der Arbeit und verstehen, dass alle Müßiggänger das Leben nur belasten. In der Zeit angespannter Welterneuerung ist es besonders unzulässig, sich als Müßiggänger oder Scheinheiliger zu erweisen. Ihr mögt fragen, ob in der Unbegrenztheit ein solches Maß angespannter Arbeit etwa nötig und ob die Unbegrenztheit mit der Arbeit des einzelnen vergleichbar sei. Zum Erstaunen vieler sage Ich: Sie ist vergleichbar. Der Mensch ist ein lebendiges Teilchen der Menschheit, die die stärkste Energie des Planeten darstellt. Der Machtnehmer des Planeten darf kein Müßiggänger sein, denn es liegt unerhörte Verantwortung auf ihm. Und er kann sich ihrer nirgendwohin entziehen – und es bleibt ihm nur, sich die Überirdische Welt zum Freund zu machen. Der Denker sprach: ‘Jeder hat eine Vielzahl von Freunden, doch sollte er sie lieben lernen. Es kann keine Freundschaft ohne Liebe geben.’