Urusvati weiß, wo die Wahrheit liegt. Eine solche Synthese ist ein ganzes Buch wert. Gewiss ist es nicht leicht, alle irdischen Schalen zu entfernen und zu erkennen, wo die Wahrheit ist, die am Grunde der Ereignisse ruht. Eine solche Prognose ist auch für die Überirdische Welt von Nutzen. Es ist gut, wenn ein Mensch von seiner Aufgabe für das Gemeinwohl so sehr erfüllt ist, dass er in der Überirdischen Welt seine lichte Arbeit unverzüglich fortsetzen kann. Wundert euch nicht, wenn solche harmonische Weiterführung der Arbeit nicht leicht ist, denn in ihr vereinigen sich irdische und überirdische Bedingungen. Man braucht einen festen Willen, der keine Hindernisse kennt und muss solchen Mut fassen, dass er selbst einer Erholung im Schlafe nicht bedarf. Der Mensch vermag alle Hindernisse zu überwinden, wenn ihm das Ziel der Reise klar ist. Es mag sogar sein, dass er die Reise als solche gar nicht wahrnimmt, wenn er in der Ferne bereits das Licht sieht. Er wird dann die Schritte zu diesem Licht nicht zählen, da das Licht bereits in seinem Herzen leuchtet. So lasst uns die Verbindung zum Überirdischen finden, möge es den Menschen zur Freude führen. Möge der Mensch sich befehlen, unbeugsam zu gehen, um bei seinem Flug neue Bedingungen gar nicht erst zu spüren. Das Märchen des Lebens ist groß, und jeder ist imstande, über die Lichtstrahlen jener Himmelskörper nachzudenken, welche die Erde nach Millionen von Jahren erreichen. Beflügelt solche Berührung der Ewigkeit den Menschen nicht? Schafft sie ihm keine Erneuerung des Denkens? Er kann die Wirklichkeit lieben lernen und in sich das Bewusstsein finden, welches ihm ermöglicht, das Überirdische wahrzunehmen, als wäre es genau hier. Die Lehre vermag solche Wahrnehmung nicht zu vermitteln, solange der Mensch die Überirdische Welt nicht annehmen will. Der Denker sprach: ‘Lernen wir zu Erkennen, wo die Wahrheit liegt. Sie existiert, auch wenn sie von vielen Hüllen bedeckt ist.’