Urusvati weiß, dass der auf dem Turm Stehende mehr sieht als derjenige, der im Keller sitzt. Muss man diese einfache Wahrheit wiederholen? Wenn Ich jedoch davon spreche, heißt dies, dass dafür Notwendigkeit besteht. Die Menschen unterscheiden nicht zwischen Turm und Keller. Trotz aller Offensichtlichkeit schenken sie der Stimme vom Turm keine Beachtung. In Tagen größter Anspannung werden die Menschen in der üblichen Weise denken, doch stellt eine solche Denkweise eine verbrecherische Unterlassung dar. Geht es den Menschen nicht ein, dass jedes Ereignis von einer würdigen Denkweise begleitet werden muss? Menschen, die aus einem brennenden Haus laufen, kümmern sich nicht darum, ob jemand sie zu einem weitaus bedeutenderen Ziel zu bewegen sucht. Selten stellen sie sich die wahre Lage der Dinge vor, und daher klingen ihre Stimmen, als kämen sie aus einem tiefen, dunklen Keller. Sie tanzen sogar in ihrem Keller, sind gereizt und streiten sich, selbst zu vorgerückter Stunde. Bei den Menschen herrscht die verblüffende Gewohnheit, alles durch ihre Brille zu sehen, dabei aber viel von objektiver Beurteilung zu sprechen. Es ist Zeit, die Zivilisation um die Fähigkeit, die Ereignisse richtig einzuschätzen, zu erweitern. Eine vernünftige Einschätzung könnte manch finstere Ereignisse verhindern. Die Menschen haben vom Harmagedon gehört, rechnen aber nicht mit seiner Wirklichkeit. Man muss entschieden die einfachen Wahrheiten wiederholen, weil gerade die einfachsten Wahrheiten abgelehnt werden – und mit welchen Zweifeln! Genauso muss wiederholt vom Vertrauen gesprochen werden – ein Vertrauen, das vom Turm aus weithin sichtbar ist! Der Denker sprach: ‘Wenn ich auf das Dach meines Hauses steige, wird mich Pallas Athene von der Akropolis aus noch unvergleichlich besser sehen.’