Bruderschaft II, § 613

Urusvati weiß, wie sorgfältig man Unsere Ratschläge anwenden muss. Ein Seefahrer, der alle Schiffstaue zwar aufzuzählen, aber nicht zu benutzen vermag, wird beim ersten Sturm untergehen. Viele lesen Unsere Weisungen, ohne sie jedoch im Leben anzuwenden, woraus sich nur geringer Nutzen ergibt. Heuchler rechtfertigen sich damit, ihnen sei die Überirdische Welt nicht gezeigt worden. Sie sehen jedoch den gestirnten Himmel und sind bereits darauf gekommen, dass überall ein Leben eigener Art herrscht. Und schließlich arbeiten in vielen Ländern Gesellschaften an psychischen Forschungen, bei denen man sich dem Überirdischen zu nähern sucht. Selten nur lässt sich beobachten, dass ein Mensch im Leben keine Berührung mit überirdischen Erscheinungen hatte. Die Wissenschaft hat bereits viele Analogien aufgestellt, die bei der Erkenntnis der Feinstofflichen Welt hilfreich sind. Man muss es unterstreichen, dass wissenschaftliche Schlussfolgerungen den Errungenschaften psychischer Forschungen nicht widersprechen. Es wird sichtbar, dass die nächste Zukunft der Menschheit die Möglichkeiten eröffnen wird, volle Verbindung mit der realen Überirdischen Welt aufzunehmen. Viele Lügen werden durch ein strenges wissenschaftliches Herangehen zerstreut werden. Man kann sich davon überzeugen, dass schon jetzt eine vernünftige Revision alter Überlieferungen vorgenommen wird. Man erkennt, dass viele Buchstaben wichtiger sind als einige bisher angenommene Texte. Wir erschüttern nicht, sondern führen eine Berichtigung der Weltanschauung durch. Man muss jede nachgewiesene Bestätigung verehren. Leichenhafte Enge des Denkens ist ein Zustand, den man nur als Tod bezeichnen kann. Wir senden Arbeiter der Wahrheit aus, die unermüdlich von den künftigen Schritten der Evolution reden. Der Denker lehrte: ‘Verehrt jene, die euch auf den richtigen Weg führen. Erst in der Zukunft werden ihre Errungenschaften gewertet werden, doch jetzt schon können wir spüren, wo der herrliche Weg liegt.’

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