Urusvati weiß, wie aufmerksam man gegenüber augenblicklich aufkommenden Gedanken und Gefühlen sein muss. Es ist nicht möglich, die Ursachen ihrer Entstehung zu verfolgen. Weder die Vergangenheit noch Zufälliges helfen zu erkennen, wie diese Einwirkungen sich gebildet haben, doch sind solche Gedanken überaus bedeutsam und auf das Gemeinwohl gerichtet. Wir befinden Uns natürlich in einem harmonischen Zustand, um solche unerwarteten Boten zu empfangen. Möge jeder Mensch darüber nachdenken, wie dem Gemeinwohl zu dienen ist. Jeder Erdbewohner sät und erntet nicht allein für sich, sondern auch für andere, ihm Unbekannte. Möge er darüber nachdenken, dass das von ihm gezogene Korn irgendjemandem Gutes bringe. Jeder dieser Gedanken trägt zu allgemein menschlichem, gegenseitigem Verständnis bei. Eine jede Arbeit bringt jemand anderem Hilfe, besonders wenn sie von guten Gedanken begleitet wird. Möge jeder an die ganze Menschheit denken. Viele bedingte Hindernisse werden sich unter Einwirkung dieser guten Ströme verwischen. Wir horchen auf gedankliche Sendungen. Wir freuen Uns, wenn Wir den Gedanken des Gemeinwohls vernehmen. Wir sind traurig, wenn Wir spüren, dass der gesandte Gedanke von Voreingenommenheit gefärbt ist. Man muss versuchen, solche abscheulichen Motive auszumerzen. Wie Schlangen winden sie sich um das Herz und würgen es. Habt ihr nicht einmal bemerkt, wie eine plötzliche Atemnot auftrat? Vielleicht war von irgendwoher ein würgender Gedanke herbeigeflogen. Lasst uns alle Zeichen sammeln, die zum Gemeinwohl und zu den Unbekannten Freunden führen. Der Denker lehrte: ‘Wir bauen dem Unbekannten Gott Altäre; wollen wir nicht unsere Arbeiten den Unbekannten Freunden weihen?’