Bruderschaft II, § 608

Urusvati weiß, dass ein großer Meister der Musik geboren werden müsste, der der Menschheit den Widerklang der Sphärensymphonien gibt. Es kommt eine Zeit, da die Menschen der Symphonien des Raumes besonders bedürfen und die Harmonie der Klänge ein echtes Allheilmittel darstellt. Nicht nur einmal kamen Botschafter des Klanges, doch gelang es ihnen nur in geringem Maße, das von ihnen in den feinstofflichen Sphären Gehörte festzuhalten. In Meinem Land gab es ein starkes Talent, das den Wert der Harmonie kannte, doch nahm er sich nicht in Acht und ging, ohne die besten Errungenschaften übergeben zu haben. Wahrlich, Menschen, die eine gute Botschaft in sich tragen, müssen sich schützen. Sie befinden sich unter dem Druck zweier Arten von Belastungen. Oftmals können sie Gefahren und dem Druck von Personen ausgesetzt sein. Glaubt nicht, dass Wände über sie niederstürzen müssten. Nein, kleine Versuche können es sein, aus denen sich eine Vergiftung bildet. Diese Botschafter dürfen sich nicht durch Unvorsicht im Leben verausgaben. Mögen sie verstehen, dass ihre Botschaft eine bedeutende ist und sie ein Gefäß tragen, das unverschüttet zu den anderen gelangen muss. So verfolgen Wir aufmerksam solche Botschafter nicht nur auf der Erde, sondern auch in der Überirdischen Welt, wo sie die Sphärensymphonien erfahren. Einiges bringen sie dann mit zur Erde, doch auch dieses Wenige wird dem Fortschritt der Menschheit dienen. Urusvati hat die Sphärenmusik gehört. Sie weiß, dass deren hauptsächliche Macht in der Harmonie und im Rhythmus liegt. Auf der Erde gibt es noch keine Instrumente, um die ganze Erhabenheit der Rufe des Raumes auszudrücken. Dies ist nun eine weitere Seite Unseres inneren Lebens. Ohne Klänge würden Wir Uns langweilen, und Wir wundern Uns, dass einige Menschen ohne Musik auskommen. Der Denker lehrte: ‘Das Schöne hören und das Schöne betrachten bedeutet, besser zu werden.’

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