Urusvati weiß, dass das menschliche Denken sich oft um eine vorherbestimmte Entdeckung herum im Kreise dreht und nicht weiß, wie dieser Kreis aufzubrechen ist. Die Menschen studieren die Radiowellen, ohne sich jedoch vorzustellen, dass genau dieselbe Methode auf die Gedankenwellen anwendbar ist. Die Gelehrten wissen von Magnetstürmen, ohne aber dieselben Überlegungen auf psychische Stürme anzuwenden. Die Menschen studieren das Nervensystem, denken jedoch nicht an feinstoffliche Energien. Mitunter liegt das Gefundene genau an dem Tor zum Vorherbestimmten, doch der letzte Hebel wurde nicht in Bewegung gesetzt. Wer keine Erweiterung des Bewusstseins wünscht, wird sich lange in einem Kreis ohne Ausweg drehen. Wir lieben ein gewisses Volk, da es weniger als andere in einem engbegrenzten Kreis befangen ist. Urusvati versteht es richtig, dass die Suche nach Gerechtigkeit und das Bestreben zu dienen einem Volk Beweglichkeit verleiht. Ein solches Volk nähert sich bereits dem Fortschritt. Mag man es auch wegen vieler Unvollkommenheiten verurteilen, doch sind in solchen Unvollkommenheiten Möglichkeiten enthalten. Es gibt nichts Schlimmeres als einen vollkommen runden Ball, der sich in einem engen Kreis herumbewegt. Ein Volk lernt durch schwere Leiden. In der Geschichte der Menschheit hat es in ruhigen Perioden keine Erfolge gegeben. Jedes Siegervolk besitzt auch Beweglichkeit. Das Denken eines solchen Volkes ist offen für neue, mutige Entdeckungen. Ein harter Alltag lenkt das Volk in die Zukunft. Es ist eine Freude, dort zu helfen, wo auch inmitten von Elend das Streben zum Dienen wächst. Der Denker sorgte sich um die Bewegung des Volkes: ‘Möge man Bewegung lernen, so wird auch der Rhythmus leichter zu finden sein.’