Bruderschaft II, § 572

Urusvati weiß und hat es gehört, dass Ajita das Panzerhemd angelegt hat. Ziemt es einem Friedensstifter, in eine Kriegsrüstung zu steigen? Wir haben hinreichend über das Heil des Friedens gesprochen. Wir haben den Schutz der menschlichen Werke bekräftigt. Wir haben auf die Schrecken des Brudermordes hingewiesen, doch sprachen Wir auch über die Würde des Heimatlandes. So ordnete der ergebenste Friedensstifter an, dass erst alle Maßnahmen zur Erhaltung des Friedens ergriffen werden müssten. Dann aber sandte er ein Kriegsheer, um die Landesgrenzen seines Volkes zu verteidigen. Vor den Menschen steht nach wie vor die ungelöste Aufgabe, wie ein Friedensstifter ein Heer in den Kampf entsenden kann. Diese Aufgabe fällt dem Menschen schwer, wenn er falsche Werte zugrunde legt. Der Mensch muss die Verteidigung und Rettung des Vaterlandes anerkennen, dabei aber einer Unterjochung anderer entsagen. Möge der Mensch in seinem Herzen abwägen, wieweit Verteidigung geht und wo Unterjochung beginnt. Nun muss noch über den Panzer gesprochen werden. Wir besitzen keinen Panzer aus Stahl, da ein Panzer aus psychischer Energie weitaus sicherer ist. Man kann sich mit einem unsichtbaren, undurchdringlichen Panzer umgeben. Manchmal haben Menschen die Unverwundbarkeit einiger Helden bemerkt. Ein starker Wille muss sich anspannen, um den Körper außer Gefahr zu bringen. Der Denker lehrte die Jungen: ‘Mitunter ist die sicherste Rüstung eine unsichtbare. Lernt es, euch selbst zu befehlen, einen solchen Panzer zu offenbaren. Er wird sich jedoch nur bilden, wenn ihr für das Gemeinwohl kämpft.’

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