Urusvati weiß, dass der Vampirismus im Gegensatz zu einer rechten, wechselseitigen Energieübertragung steht. Man darf nicht vergessen, dass der Vampirismus weit verbreitet ist und die Wissenschaft nicht imstande ist, ihn zu bekämpfen. Es ist unmöglich, dort mechanische Maßnahmen anzuwenden, wo der Begriff der uranfänglichen Energie herabgewürdigt ist. Unkundige Menschen verstehen überhaupt nicht, wo sich die Grenze zwischen Vampirismus und einer wohltuenden Übertragung von Energie befindet. Sie urteilen nach sich selbst und meinen, jede wechselseitige Energieübertragung sei bereits ein egoistischer Akt, können sich jedoch nicht vorstellen, dass es in manchen Fällen unerlässlich ist, eine besondere Energie zu offenbaren. Ein solches Opfer wird durchaus nicht um seiner selbst willen erfolgen, sondern wegen des Gemeinwohls. Man darf sich nicht wundern, dass eine verfeinerte Energie ihre unersetzlichen Eigenschaften besitzt. Das Inerscheinungtreten der uranfänglichen Energie ist darüber hinaus vielfältiger Art, so wie es bei allen kosmischen Erscheinungen ist. Für unvorbereitete Augen erscheint die gesamte Natur einförmig zu sein, doch das Denken hilft, unzählbare Gaben des Weltalls zu unterscheiden. Lasst uns nicht mit jenen streiten, die ein wissenschaftliches Herangehen an kosmische Erscheinungen nicht akzeptieren. Es ist erstaunlich, dass der Mensch gewöhnlich einer Erkenntnis der für ihn nützlichsten Daseinsgesetze widerstrebt. In diesen Kämpfen lässt sich die ewige Schlacht des Chaos mit dem Offenbarten feststellen. Ihr solltet daher nicht betrübt sein, wenn die einfachsten Grundlagen von den Menschen so schwer aufgenommen werden. Der Denker beschämte Streitsüchtige mitunter, indem Er sie darauf hinwies, dass das Einfachste besonders schwer anzunehmen ist.