Urusvati hat es vermocht, wirklichkeitsgerechte Beziehungen zur Feinstofflichen Welt zu wahren. Ich werde erläutern, weshalb wir sie als wirklichkeitsgerecht bezeichnen. Üblicherweise verneinen die Menschen die Existenz der Feinstofflichen Welt gänzlich, und mit einer solchen Lüge sprechen sie bereits eine Schmähung aus. Andere – obwohl sie die Feinstoffliche Welt grundsätzlich anerkennen – treten unter Vorurteilen an sie heran. Solch eine verzerrte Einstellung unterscheidet sich bisweilen wenig von einer Verleumdung. Es ist nicht schwer zu verstehen, wie nachteilig sich eine solche Einstellung im kosmischen Sinne auswirkt. Beide Irrtümer vergiften die Atmosphäre und stoßen dasjenige fort, was einem im irdischen Dasein bei der Mitarbeit helfen sollte. Man kann unmöglich die Annäherung der Feinstofflichen Welt erwarten, wenn sie von der Erde aus verneint, verdammt und gefürchtet wird. Eine wirklichkeitsgerechte Einstellung wird die Feinstoffliche Welt gelassen, aufrichtig und wohlwollend annehmen. Der Magnet des Wohlwollens ist in allen Welten wirksam. Wie kann man denn das verneinen, was ebenso wie wir selbst existiert! Man muss nicht nur die Unsterblichkeit des Geistes anerkennen, sondern es auch lernen, an alle Erscheinungen der Unbegrenztheit heranzugehen. Die Feinstoffliche Welt kann sich in klarer Weise nähern, wenn man sie nicht verbannt. Es existieren zwei Arten von Mut. So kann man die Verwegensten, im irdischen Sinne Mutigen, antreffen, die bei der Erwähnung von Geistererscheinungen erzittern. Doch echter Mut fürchtet keinerlei Erscheinung von Geistern. Sie können sich in der entsetzlichsten Art und Weise zeigen, doch der erfahrene Beobachter weiß, dass sie dort keinen Schaden anrichten können, wo der Mut lebt. In vielen Inkarnationen bildet sich eine wirklichkeitsgerechte Einstellung zu allen astralen Erscheinungsformen heraus. Man könnte fragen, ob verschiedene feinstoffliche Wesenheiten sich Unserer Wohnstatt nähern. Natürlich, sie können sich nähern, jedoch keinen Einfluss ausüben. Jeder irdische Ort ist von feinstofflichen Wesenheiten erfüllt. Die Frage besteht nur darin, inwieweit sie in das irdische Leben eindringen. Der Lehrer muss vor allem die Zusammenarbeit der Welten untereinander verständlich machen. Man kann die Bewohner der Erde unmöglich in dem Irrtum von ihrer Isoliertheit belassen. Man muss, bevor es zu spät ist, das Wissen über die unmittelbare Zusammenarbeit der Welten vermitteln. Wir werden nicht auf Bezeichnungen beharren, die verschiedenen Bewohnern der Feinstofflichen Welt verliehen worden sind. In einer Reihe von Lehren sind den überirdischen Boten feierliche oder einschüchternde Namen gegeben worden. Wir kämpfen nicht mit Namen und vergeuden keine Energie mit Erwähnungen der vielen Schichten der Feinstofflichen Welt. Diese ganze Vielfalt mag für die menschliche Phantasie notwendig sein – wenn sie sich nur entwickelte! So begrüßen Wir eine wirklichkeitsgerechte Einstellung zur Feinstofflichen Welt. Ihr Widerschein ist in der ganzen Welt zu finden. Unsere Gemeinschaft wird für all diejenigen näher sein, die eine der Wirklichkeit entsprechende Einstellung zu den Erscheinungen der Feinstofflichen Welt finden konnten.