Urusvati weiß, dass Wir Tatmenschen ausbilden, die unbeugsam, willensstark und arbeitsam sind. Es lassen sich jedoch nicht oft Menschen finden, die schon zur Aufnahme bereit sind. Man muss ganze Generationen abwarten, bis die Zahl neuer Mitarbeiter zunimmt. Es zeigt sich, dass sie durch die unterschiedlichsten irdischen Bedingungen voneinander getrennt sind. Oftmals erkennen sie einander gar nicht, und ihre Kräfte können sich nicht zusammenschließen. Überdies sind sie schon von klein an Gegenstand von Unterdrückung und Spott. Sie gleichen den sie Umgebenden nicht, und ihre Fähigkeiten erregen Neid. Man darf sich nicht wundern, dass ihr Leben nicht leicht ist. Sie sind wie Vögel im Käfig, und selbst wenn der Käfig golden ist, wird er dennoch ein Kerker sein. Doch mögen diese Kühnen nicht in Verzweiflung fallen. Wir nehmen jeden ihrer Schritte wahr und wenden viele Gefahren von ihnen ab. Möge jedoch jeder, der den Impuls des Dienens in sich spürt, behutsam voranschreiten. Beim Großen Dienen muss jede Unbesonnenheit ausgeschlossen sein. Ich sage den Tatmenschen: Lasst keine Verlegenheit bei euch zu, selbst wenn ihr Bedenken gegenüber einer Sache tragt, sondern vergleicht die euch vorgesetzten Erwägungen streng mit der Wahrheit. Denkt daran, dass Verlegenheit ein Wurm der Zersetzung ist. Wir haben viel über den Zweifel gesprochen, doch seid in der Lage, auch die Schwingungen der Verlegenheit klar unterscheidend zu erkennen. Für Kurzsichtige liegen Furcht, Zweifel und Verlegenheit in demselben Korb, doch Weitsichtige müssen die verschiedenen Schwingungen dieser Eigenschaften voneinander unterscheiden können. Einige meinen, Verlegenheit sei eine Form der Bescheidenheit, doch haben beide nichts miteinander gemein. Verlegenheit stellt eine Trübung der Gefühle dar, doch müssen die Gefühle gerade der Tatmenschen klar und von gespannter Aufmerksamkeit sein. Allein in dieser Wachsamkeit wird der Tatmensch die Giftschlange bemerken. Mögen sich in dem geliebten Land Tatmenschen im vollen Sinne der Tat herausbilden. So wünschen Wir, dass das Überirdische im vollen Maße mit den irdischen Arbeiten zu einer Einheit verbunden werde. Der Denker wurde nicht müde, darauf hinzuweisen, dass ein Tatmensch ein Diener der höheren Gesetze sein müsse.