Urusvati weiß, dass die Menschheit auf wissenschaftlicher Grundlage erfolgreich sein wird, doch muss gerade dieses Axiom auch verstanden werden. Die Gelehrten haben das Recht, sich für Kulturträger zu halten, doch werden wir viele Arten von Gelehrten unterscheiden, unter denen sich nur wenige finden werden, die die Bedeutung des zukünftigen Wissens anerkennen. Wir wollen die Wissenschaft nicht in eine materialistische und eine idealistische, in eine irdische und eine überirdische einteilen. Möge nur die hauptsächliche Grundlage des Fortschritts offenbart werden – die psychische Energie muss auf den verschiedensten Lebensgebieten Anwendung finden. Erkenntnis wird nicht vorwärts gerichtet sein, wenn sie nicht von der uranfänglichen Kraft beflügelt ist. So kann man fleißige Gelehrte sehen, die bedeutsames Material sammeln, ohne es jedoch zu einer herrlichen Entdeckung zusammenfassen zu können. Auf der anderen Seite lassen sich Gelehrte finden, die sogar mit geringen Mitteln Erfolg haben und zu nützlichen Neuerungen gelangen. Sie sind fähig, die psychische Energie anzuwenden, vielleicht bewusst, und wenn unbewusst, dann ohne ihr zu widerstreben. Stellt eine Liste hervorragender Gelehrter zusammen, die bereits Arbeiten über die feinstofflichen Energien durchführen. Ihr werdet sehen, dass sich in verschiedenen Ländern eine Bewegung vollzieht, die jedoch noch ohne Einigkeit ist. Die Gelehrten nähern sich einem Verständnis der psychischen Energie jeweils auf ihre Weise. Man kann sehr erstaunt sein, in welchem Maße sie der einen Energie verschiedene Bezeichnungen zu geben versuchen, gerade so, als ob irgendeine Kraft sie zwingen würde, von der einfachsten Lösung abzuweichen. Stellt euch indessen vor, wie sehr die voneinander getrennt verlaufenden Versuche sich bei Einigkeit gegenseitig verstärken würden. Dies würde die Wissenschaftler auch lehren, die Forschungen ihrer Mitbrüder zu achten. Von einer solchen Achtung ist allerdings nichts zu sehen. Ein beherzter Beobachter wird unausbleiblich überaus feinsinnige Mitarbeiter um sich herum sammeln. Man darf ihn nicht einer unzureichenden Spezialisierung anklagen, denn die psychische Energie erfordert weitgefasste Beobachtungen. Es ist notwendig, Wissen aus alten Zeiten zu sammeln. Solche Aufzeichnungen dürfen nicht als bloße Erfindungen bezeichnet werden. Das unvoreingenommene Auge wird ganz im Gegenteil viele wissenschaftliche Hinweise finden. Dabei wird erkennbar werden, dass für ganze Epochen das Irdische und das Überirdische keine Gegensätze waren. Die psychische Energie wird nur dann in Begeisterung versetzen, wenn sie als Verbindung aller Welten verstanden wird. Die Wissenschaft der Zukunft wird als Quelle erhabenster Lösungen erscheinen. Der Denker lehrte Seinen Schülern, dass Wissenschaft schön sein müsse; dann würde sie unbegrenzt sein.