Urusvati weiß, dass gewisse Länder über einen Niedergang der Geburtenrate beunruhigt sind. Hierbei ist besonders bezeichnend, dass die Lebensbedingungen in diesen Ländern sogar besser sind als in anderen, wo die Geburtenrate sich erhöht. Diese Erscheinung hat viele irdische Ursachen, doch die Menschen können ihre Aufmerksamkeit nicht auf das Hauptsächliche lenken. Niemand mag sich vorstellen, dass die Bewohner der Feinstofflichen Welt sich in gewissen Ländern gar nicht verkörpern wollen. Natürlich können verstärkte karmische Umstände herrschen, die dazu veranlassen, in einem bestimmten Volk aufzutreten, doch neben solchen Bedingungen kann auch der freie Wille wirksam sein. Die Bewohner der Feinstofflichen Welt wissen nicht viel mehr als die Erdbewohner, doch in gewisser Hinsicht vermögen sie die Zukunft zu erkennen und deswegen sich auf die besten Bedingungen einzustellen. Kaum jemand wird eine schwelende Brandstätte betreten wollen. Wozu soll ein Mensch fremdes Karma mittragen, wenn er sich zu verstärkter Tätigkeit rüsten kann? Er kann in das Leben eines starken Volkes eintreten und so an großen Entscheidungen teilhaben. Er wird es spüren, wo anwachsende und wo absinkende Entwicklung sich vollzieht. Keine Aufgabe kann allein nach irdischen Erwägungen gelöst werden. Wenn die Menschen bereits über das Überirdische nachgedacht hätten, so hätten sie die Lösung schwierigster Probleme gefunden. Trotz großer wissenschaftlicher Errungenschaften sind die Menschen in der Erkenntnis überirdischer Aufgaben sehr zurückgeblieben. Es ist unmöglich, die Situation des Menschengeschlechts zu erörtern, während man in den irdischen Grenzen zurückbleibt. Man darf sich nicht Phantastereien hingeben, doch ist es an der Zeit, über die Vergangenheit und die Zukunft nachzudenken. Niemand hat eine ernsthafte Einstellung zum wichtigsten Umstand. Die Bewohner der Feinstofflichen Welt wollen keine überlebten Plätze betreten, und niemand kann sie veranlassen, sich ein überaus schlechtes Los zu erwählen, wenn das Karma sie nicht dazu zwingt. Es ist unvorstellbar, dass die Menschen nicht damit beginnen, alles Existierende zu beobachten. Sie könnten der künftigen Generation überaus notwendige Aufzeichnungen hinterlassen. Der Denker sprach: ‘Wir denken nicht für uns, sondern für die noch unsichtbaren Erben.’