Urusvati weiß, dass mitunter sogar größte Tatmenschen in Geistesschwäche endeten. Dafür ließen sich historische Beispiele anführen. Es ist den Menschen vollkommen unverständlich, dass ein großer Geist sich irgendwie verflüchtigen könnte. Die Ärzte schreiben solche Erscheinung gewissen Krankheiten oder einer übermäßigen Erschöpfung unter dem Druck ungewöhnlicher Arbeit zu, doch wie immer vergisst man auch hierbei den Hauptgrund. Ein Tatmensch, der sich besonders verausgabt, ist unglaublichen Angriffen ausgesetzt. Man braucht nicht zu denken, dass solche zahllosen bösen Pfeile keinen Schaden zufügten. Sie bringen nicht nur psychische Verwundungen bei, sondern, indem sie die Aura durchschneiden, rufen sie unerträgliche Schwingungen hervor. Bei Verteidigungsschlägen vollzieht sich eine heftige Schlacht, und das Zentrum befindet sich wie in einem Wirbelsturm. Wir raten bei solchen Angriffen, nach Möglichkeit den Wohnort zu wechseln. Es mag als unwahrscheinlich erscheinen, doch feindliche Sendungen können den neuen Ort nicht so bald erobern. So hätte auch bei den historischen Beispielen vieles anders werden können, wenn die Tatmenschen ihren Aufenthaltsort rasch gewechselt hätten. Es ist jedoch nicht leicht, den Ort zu wechseln und die Schlacht für das Gemeinwohl verlassen zu müssen. Niemand wird einwilligen, so zu tun, als ob er vor dem Feind zurückweichen und ihm die Möglichkeit zum Triumph verschaffen würde. Und von den Umgebenden wird niemand die Weisheit der Entscheidung verstehen, sondern alle werden den Betreffenden der Feigheit bezichtigen. So wurde Apollonius von Tyana nicht nur einmal der Unbeständigkeit und des Verrates beschuldigt, als er die Notwendigkeit verspürte, neue Kräfte in fernen Ländern zu sammeln. Der Denker sprach: ‘Perikles, der große Vater des Volkes, wurde mit vergifteten Pfeilen getötet. Er hatte sich nicht mit einem Schild bedeckt, obwohl der Schild ein unerlässlicher Teil der Waffenausrüstung ist.’