Urusvati weiß, dass die Aufenthaltsfrist in der Feinstofflichen Welt von vielen Ursachen abhängt. Neben den karmischen Bedingungen müssen zwei Umstände beachtet werden. Gewöhnlich sagt man, dass karmische Fristen nicht verändert würden, doch gewiss befindet sich alles in Bewegung, und in die Lebensläufe können verschiedene Umstände eintreten. Einer von ihnen wird eifrige Teilnahme an Erkenntnisarbeit sein. So kann es Experimente geben, die unmöglich unterbrochen werden dürfen, und in solch einem Fall muss dem größeren Nutzen entsprochen werden. Gleichfalls kann ein solch starker Wunsch herrschen, den Erdbewohnern zu helfen, dass solches Bestreben die Aufenthaltsfrist verlängert. Wie ihr seht, wird in beiden Fällen Selbstaufopferung geschätzt. Es ist nicht leicht, den Erdbewohnern zu helfen, da sie solche Hilfe fürchten. Sie sind fähig, bei der ersten Erscheinung in Ohnmacht zu fallen. Auch die Experimente in der Feinstofflichen Welt erfordern eine große Disziplin, und einige Zustände sind nicht leicht. Mitunter kann man sich davon überzeugen, dass gewisse Bewohner lange in der Feinstofflichen Welt verbleiben. Man darf sie nicht verdächtigen, dass sie sich dem Dienen entzögen. Sie arbeiten dort so viel, wie es auf der Erde gar nicht möglich wäre. Das Gesetz lebt und beurteilt gerecht die wahren Absichten. So streben einige so rasch wie möglich zur erneuten Verkörperung, was eine wertvolle Heldentat darstellt, doch hat auch die bestrebte Arbeit in der Feinstofflichen Welt ihre Gründe. Man kann sich vorstellen, wie notwendig bestimmte Tatmenschen in der Feinstofflichen Welt sind. Überdies dürfen einige von ihnen ihr Wissen nicht vorzeitig auf die Erde tragen, können es jedoch inzwischen mit gutem Nutzen in der Feinstofflichen Welt anwenden. Sie können mithelfen, dass die feinstofflichen Sphären nicht mit Hässlichkeiten überladen werden. Auf der Erde werden die Fähigkeiten eines Menschen nur selten in gerechter Weise beurteilt, doch in der Feinstofflichen Welt wird das Urteil immer dem Zweck entsprechen. Der Denker wusste, dass wahre Begabungen immer geschätzt werden, wenn nicht auf der Erde, so doch in der Überirdischen Welt.