Urusvati weiß, dass Menschen sich damit selbst rechtfertigen, wegen irdischer Angelegenheiten keine Muße für die Verbindung zu Höherem zu finden. Vergleichen wir jedoch die wichtigsten irdischen Angelegenheiten mit den Funken der geringsten Erleuchtung. Betrachten wir sie nach einem Verlauf mehrerer Jahrzehnte und erkennen, dass die irdischen Angelegenheiten verwischt, in Nebel versunken sind, während indessen die Erleuchtung klar hervorgetreten und deutlich zu einer herrlichen Bestätigung herangewachsen ist. Dieser Vergleich der irdischen Angelegenheiten mit der Erleuchtung vermag zu zeigen, wo der wahre Wert liegt. Lasst uns nicht dem Irrtum erliegen, die Menschen würden diesen Wert leicht verstehen. Dennoch bewahrt jeder Mensch in seinem Herzen einen herrlichen Augenblick höherer Erleuchtung. Doch wie sehr wird sich dieses Gefühl verstärken, wenn der Mensch solche Freunde hat, denen er sein höheres Gefühl anvertrauen kann. Daraus kann gleichsam ein Megaphon werden, und inmitten allgemeiner Bestrebung wird die umgebende Atmosphäre gereinigt. So mögen die Menschen verstehen, welche Angelegenheiten die besten sind. Mögen sie auch das Gleichgewicht zwischen irdischer Arbeit und den Blitzen der Erleuchtung finden. Es herrscht kein Widerspruch zwischen den Weisungen über angespannte Arbeit und augenblickliche Erleuchtung. Jeder, der die blitzartige Erleuchtung kennt, versteht, dass sie nicht an Zeit gebunden ist und nicht auf verstandesmäßigem Wege, sondern nur durch das Gefühl erreicht werden kann. Dieses Gefühl erblüht bei würdevoller Arbeit hoher Qualität. Die einfache Wahrheit, dass Arbeit Gebet ist, ist den Menschen nicht immer zugänglich, weshalb man gut daran tut, diese Wahrheit mit Nachdruck zu wiederholen. Möge ein Lehrer mehrere Handwerke beherrschen, um inmitten geistiger Übungen auch die Anregung zu hoher Qualität handwerklichen Schaffens geben zu können. Der Denker beharrte darauf, dass die Schüler sich irgendein Handwerk auswählten, um auch darin Vervollkommnung finden zu können.