Urusvati weiß, dass der Raum mit Gedankenwellen angefüllt ist. Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr der Raum in Unserem Umkreis angefüllt ist. Wellen verschiedener Stärke und unterschiedlichen Gehaltes setzen einander zu. Oftmals haben diese Wellen den gleichen Anspannungsgrad und durchdringen einander daher. Man kann nicht sagen, in welchen Stunden bei Uns mehr geschwiegen wird, als wenn die Wellen aus beiden Erdhemisphären heraneilen. Bei der Verrichtung anderer Arbeit muss man die Reihenfolge festlegen, in der ferne Sendungen aufgenommen werden sollen. Dies ist jedoch nicht leicht, da es einem angespannten und verfeinerten Organismus nicht möglich ist, auf die überall herumschwirrenden Anrufe nicht zu erklingen. Dazu muss man bedenken, dass der Raum nicht nur die direkt an Uns gewandten Rufe aufnimmt, sondern von den weltweiten Ereignissen geradezu erdröhnt. Zurzeit hat dieser räumliche Missklang eine solche Grenze erreicht, dass er dem menschlichen Organismus zum Schaden wird. Die Gedankenwellen dringen wie Pfeile in die Schleimhäute ein. Hals, Ohren, Augen und sämtliche anderen Schleimhautgewebe können betroffen sein. Es gibt Perioden, in denen die Gedankenwellen sich durch ihre Gegensätzlichkeit noch verstärken. Explosionen finsterer Geschosse lassen sich nicht immer sehen, da in ihnen bereits unirdische Kräfte wirksam sind, doch irdische Gedanken verdreifachen ihre Wirkung. Wir müssen viele Experimente aufschieben, wenn die Welt sich in einer derartigen Anspannung befindet. Vieles Stöhnen müssen Wir besänftigen, bei vielen Schmerzen helfen, viele Ratschläge geben. Allein die Teilbarkeit des Geistes verleiht die Möglichkeit, gleichzeitig auf verschiedene und sehr dringende Ereignisse zu reagieren. Die Menschen können sich die Sättigung der Atmosphäre kaum vorstellen. Nach ihrer Meinung darf niemand alles können, doch selbst setzen sie ihren Widerstand fort. Diese Seite Unseres Lebens wird wenig verstanden. Die Menschen sprechen von zeremoniellen Lichtstrahlen, doch besser dächten sie über Lichtstrahlen rascher Hilfe nach. Inmitten der Wirrnis ist besondere Zusammenarbeit erforderlich. Wir haben schon von den Zeiten gesprochen, die schlimmer als Krieg sind, und jetzt kann man sehen, wie sich eine solche Zeit vollzieht. Beobachter mögen annehmen, dass die Grenze bereits erreicht sei, doch Unbegrenztheit gibt es in allem. Der Denker hielt vor einem Abgrund an und bemerkte: ‘Es scheint, als sei der Abgrund bodenlos.’