Bruderschaft II, § 416

Urusvati weiß, dass Schallwellen nicht nur durch materielle, grobe Mittel gestört werden können, sondern sogar durch feinstoffliche, gasförmige Stoffe. Man könnte eine ganze Abhandlung über die Störung von Schallwellen verfassen, und dies sollte auch getan werden. Die Erde ist von einer Gaswolke dicht umgeben, und während der letzten fünfundzwanzig Jahre hat die Dichte dieser finsteren Hülle in besonderem Maße zugenommen. Es ist erstaunlich, dass ungeachtet dieses Hindernisses viele Experimente dennoch gelingen, wobei Ich vor allem die Gedankenübertragung auf Entfernung im Blick habe. Natürlich kann die Gedankenenergie sehr vieles durchdringen, und sie ist an Entfernungen nicht gebunden, doch kann sie in ihrer Übertragung durch Gase gestört werden. Die Menschheit weiß nicht, wie sehr sie der Evolution Schaden zufügt, indem sie zerstörende Gase schafft. Niemand kann bestimmen, wie groß die Verbreitung der Gase ist und welche Verbindungen sie eingehen. Wir wollen nicht von den todbringenden Erzeugnissen sprechen, die zur bewussten gegenseitigen Vernichtung verwendet werden. Jeder kennt ihre zerstörende Wirkung, die nicht nur die Atmosphäre, sondern auch den Erdboden betrifft; solche Gifte stellen eine Schande der Menschheit dar. Darüber hinaus jedoch werden viele Gase für verschiedene neue Erfindungen produziert; sie verstärken die finstere Hülle der Erde zusätzlich. Man kann jedem Chemiker vorschlagen, ein Abwehrgas zu erfinden, doch wird solche Erfindung besonders schwierig sein. Selbst wenn es einen kleinen Bereich schützt, ist niemand in der Lage, die Umwandlungsprozesse des Gases und dessen Ausbreitungsgrenze zu bestimmen. Auf diese Weise schafft die Menschheit sich eine neue Gefahr und büßt sie mit neuen Krankheiten. Mag die Menschheit auch die Verantwortung für ihre eigene irdische Gesundheit tragen, unverzeihlich ist es jedoch, wenn auch die feinstofflichen Sphären verletzt werden. Der Denker bemerkte bereits vor langer Zeit, wie giftig der Rauch von Öfen und von Lagerfeuern sein kann. Wenn Er brennende Fackeln sah, sprach Er: ‘Wem ist es beschieden, solches Gift einzuatmen?’

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