Urusvati weiß, dass jeder Augenblick des Bewegungsstromes der Planeten seine eigene Bedeutung hat. Indessen wird diese einfache Wahrheit von der Menschheit nicht aufgenommen. Mit allen Kräften wehrt sie die Erkenntnis ab, dass sich alles Existierende in unaufhörlicher Bewegung befindet. Selbst die Schönheit dieses Stromes in der Unbegrenztheit vermag die Vorstellung der Menschheit nicht anzuregen. Wie aber kann man die Evolution klar erkennen, wenn das Prinzip der Bewegung nicht im Bewusstsein angenommen wurde? Sogar jene, die von der Bewegung der Planeten gehört haben, erkennen dasselbe zugrundeliegende Gesetz nicht auch für sich selbst an. Mag die Erde sich selbst auch drehen, die Menschheit jedoch denkt an Bewegungslosigkeit. So prallt jedes Wort über die herrliche Bewegung auf die Unbeweglichkeit des Bewusstseins. Kann man bei solcher Disharmonie mit dem Sein rasche Vervollkommnung erwarten? An jedem Tag kann man sich davon überzeugen, in welchem Ausmaß belesene Menschen sich als primitiv erweisen, wenn eine Angelegenheit ihre eigene Persönlichkeit betrifft. Bei all Unseren Experimenten haben Wir unter menschlichem Widerstand leiden müssen. Besonders frappierend ist es, wenn Menschen, die sich für fortschrittlich halten, sich als hoffnungslos rückschrittlich erweisen. Ich bestätige, dass es keinen echten Fortschritt geben kann, solange die Bewegung des kosmischen Stromes nicht klar erkannt wird. Die Menschen bekunden mitunter Sprünge, die durch Angst, Vorurteile oder alle Art selbstsüchtiger Leidenschaften bedingt sind, doch ist es unmöglich, sich in Sprüngen voranzubewegen, denn in allem bedarf es einer gleichmäßigen Bewegung. Allein auf diesem goldenen Weg, der natürlich nichts mit dem Metall Gold zu tun hat, ist es möglich, erfolgreich zu sein. Möge auch nicht vergessen werden, dass Wir Zusammenarbeit willkommen heißen, jedoch solche, die auf den freien Willen gründet. Das Schicksal wird gerade durch den freien Willen bestätigt. Wie soll man die Menschheit von dieser Wahrheit überzeugen? Das Bewusstwerden der Feinstofflichen Welt wird die Schwelle zum Fortschritt sein. Der Denker sprach: ‘Unser Glück ist darin begründet, dass Unsere Bewegung niemals aufhören kann.’