Urusvati weiß, dass die Menschen oftmals um Unmögliches bitten. Wenn sie in die ferne Vergangenheit blicken könnten, verstünden sie, weshalb gewisse Umstände für sie nicht möglich sind. Doch außer in sehr seltenen Fällen sind die Menschen nicht in der Lage, den Schleier der Vergangenheit zu heben. Aber auch in dieser Situation können sie Hilfe aus erweitertem Bewusstsein erhalten. Dieses kann ein Gefühl dafür vermitteln, wo das Mögliche und wo das Unmögliche ist. Wenn er der Stimme des Bewusstseins zuhört, kann der Mensch unterscheiden, wo sich die Grenze seiner Wünsche befindet. Es ist jedoch nicht leicht, den Schlüssel zum Tor des Bewusstseins zu finden. Oftmals trüben die Menschen das Bewusstsein durch ihre Leidenschaften. Statt weiser Warnung lauschen sie lieber der Stimme ihrer Selbstsucht. So können sie nicht unterscheiden, wo wirksame Hilfe und wo sich ihre Irrtümer befinden. Umso schwieriger ist es für sie, sich in diesem Labyrinth zurechtzufinden, als sie es nicht verstehen, welcher ihrer Wünsche der stärkste ist. Nicht selten verfehlt ein bestrebter Wunsch sein Ziel, während zur gleichen Zeit ein kaum ausgesprochenes Wort sich als wirksam erweist, womit wir erneut den Bereich der Feinstofflichen Welt betreten. Nicht allein die Kraft irdischen Klagegeschreis ist wirksam, umso mächtiger ist der sich im Zusammenklang mit der Feinstofflichen Welt befindende Gedanke. Doch die Menschen denken so wenig über die Feinstoffliche Welt nach, dass sogar der erforderliche Zusammenklang nur unbewusst entstehen kann. Man braucht nicht zu hoffen, dass Unsere Sendungen jemanden vollständig erreichen würden, wenn das Herz verschlossen ist. Oftmals raten Wir, die Eingänge des Bewusstseins offen zu halten, doch eine Vielzahl von Schlössern und Riegeln verhindern den Zutritt der Hilfe. Der Denker bat Seine Schüler: ‘Verschließt die Seele nicht!’