Urusvati weiß, dass vier Erkenntnisse das Leben umgestalten werden: Die Erkenntnis der Vergangenheit, die Erkenntnis der fernen Welten, die Erkenntnis der Feinstofflichen Welt und die Erkenntnis der Hierarchie. Kann aber der Mensch diese vier Grundlagen fassen? Jeder Denkende wird zustimmen, dass diese Grundlagen nicht schwer verständlich sind. Sie sind im Begriff des Lebens angelegt, man muss sie nur sammeln, und das gewöhnlichste Leben wird sich in herrliche Wirklichkeit umwandeln. Doch um diese Erkenntnisse gewinnen zu können, muss man seinen Willen schulen. Allein der freie Wille vermag Begriffe in die Wirklichkeit umzusetzen, die für viele als tot erscheinen. Der Spießbürger wird sagen: Was habe ich mit einer Hierarchie zu tun, die ich nicht sehe? Oder was soll ich mit irgendeiner Feinstofflichen Welt, die ich nicht in mein Dasein einbringen kann? Wozu sind mir ferne Welten dienlich, wenn ich keinen Vorteil davon habe? Und möge die Vergangenheit samt ihrer Särge und Knochen ein Ende haben! – Er weiß nicht, dass die Vergangenheit ganz und gar nicht in den Gebeinen liegt. Er versteht nicht, dass die fernen Welten als Gleichgewicht im Kosmos existieren. Er ist nicht fähig, die Feinstoffliche Welt zu erkennen, weil er die Stimme der Stille nicht kennt. Und wozu eine Hierarchie, wenn er sich doch selbst als König der Unbegrenztheit wähnt? Glaubt nicht, Ich würde ohne Anlass sprechen, denn leider überwiegt die Zahl solcher stumpfsinnigen Bewusstseine. Sie suchen nichts und möchten nichts jenseits der Grenzen ihres Hauses anerkennen. Sie sind wie tot, und ihr Bewusstsein arbeitet nicht. Doch ohne dass das Bewusstsein in voller Tätigkeit ist, kann auch der Wille nicht leuchten. Sein abgestorbenes Bewusstsein vermag einem solchen Menschen nicht zu sagen, dass die Umgestaltung des Lebens in seinen Händen liegt. Diese totenähnliche Last des Planeten empfinden Wir als schwere Bürde. Der Denker sprach: ‘Wer den Gedanken auslöscht, der braucht nicht mehr weiterzuleben.’