Urusvati weiß, wie groß die menschliche Vergessenheit ist. Ich spreche von dem Vergessen weit zurückliegender, vergangener Epochen. Aus Furcht versuchen die Menschen, die früheren Epochen herabzusetzen, um sich allein auf die gegenwärtige Kultur zu beschränken. Niemand will sich vorstellen, dass die zeitgenössische Kultur nur ein Glied in der Kette vieler bereits vergangener Epochen ist, von denen zwar einige schwache Vorstellungen geblieben, viel ältere jedoch bereits verwischt sind. Auf diese Weise hat die Menschheit den Lebenskreis eng begrenzt. Besonders bemerkenswert ist, dass die Menschen in der Feinstofflichen Welt Kenntnis von den frühesten Epochen erhalten, doch nur wenige dieses Wissen auch in den irdischen Verkörperungen bewahren. Es ist erstaunlich, dass die Menschheit sich dermaßen eingrenzt. Selbstverständlich darf niemand erwarten, materielle Überreste der ältesten Epochen zu finden, die als solche anerkannt würden. Es geht nicht darum, dass die Menschen physischen Kontakt mit den ältesten Epochen bekommen, sondern im Bewusstsein eine Überzeugung von der Existenz solcher Epochen wahren. Man kann sich vorstellen, dass zwischen diesen Epochen eine gewisse Kontinuität vorhanden war. So waren die ältesten Kulturen Ägyptens und der Mayas mit Atlantis verbunden, deren Kultur ihrerseits wieder mit derjenigen Lemuriens verbunden war. Die hauptsächliche Vorstellung sollte aber aus der Feinstofflichen Welt mitgebracht werden. Ebenso vergessen wurde das Leben in fernen Welten. Sie sind in der Kategorie der Märchen verblieben, die auf den Menschen nicht mehr wirken. Dieses Vergessen der Vergangenheit und der Zukunft grenzt den Menschen ein und macht ihn zum Sklaven des heutigen Tages. Wir sind immer sehr betrübt, sehen zu müssen, dass sogar die Wissenschaft, die der Erweiterung des Bewusstseins dienen sollte, dieses vielmehr einzuengen sucht. Der Denker wies auf einen alten Stein und sagte: ‘Möge dieser Zeuge an vergangenes Leben erinnern.’