Bruderschaft II, § 395

Urusvati hat richtig bemerkt, dass ihre Krankheit sich bei weltweiten Erschütterungen und bei Erkrankungen Nahestehender verstärkte. Der Raum stöhnt, und das Herz schmerzt. Abflüsse von psychischer Energie können willkürlich und unwillkürlich erfolgen. Der erstere Umstand ist klar verständlich, da der Gedanke Wellen aussendet, doch nicht immer wird der zweite verstanden. Indessen ist es vollkommen natürlich, dass die Kraft disziplinierter psychischer Energie sich dem magnetischen Hauptstrom anschließt. Der Lehrer schlägt vor, sich Ihm zuzuwenden, doch dies nicht etwa deshalb, weil Er sonst nicht wüsste, wo Hilfe nötig wäre. Im Gegenteil erfolgt durch die Anrufung eine Heranführung an einen mächtigen Energiestrom. Der Lehrer verausgabt viel Energie. Ihr könnt euch vorstellen, welche Anstrengung zur Einwirkung auf die vielen Länder erforderlich ist, um die ungleichartigen freien Willen zu vereinen. Die sogenannten heiligen Schmerzen sind Ausdruck einer übermäßigen Abgabe psychischer Energie. Darf man sich also über einen Menschen beklagen, der mit seinem Willen und Wesen dem Gemeinwohl dient?! Eine Grenze für die Hilfe an der Menschheit ist unmöglich zu bestimmen. Nicht nur einmal habe Ich von herrlichen Tatmenschen erzählt, die ihre Kraft zum Wohl der Welt einsetzten. Sie litten nicht wenig, doch solche Energieblitze brachten dem Raum Genesung. Selbst wussten sie nicht, wo sich die rettenden Folgen auswirken würden, und erst später, aus der Feinstofflichen Welt, war es ihnen möglich, sich ihrer Siege zu vergewissern. Wir alle wissen, wie sehr das Herz um der Menschheit willen schmerzt und können allein im Blick auf die Zukunft Kraft schöpfen. Oftmals ist es nicht leicht, auf dem Weg in die Zukunft festzubleiben. Der Denker wies darauf hin, dass die Bewältigung jedes Weges sich um der Zukunft willen vollzieht.

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