Bruderschaft II, § 390

Urusvati weiß, dass die meisten Menschen mit ihren irdischen Gewohnheiten beladen in die Feinstoffliche Welt hinübergehen. Nicht nur einmal hat Urusvati bei Flügen in die Feinstoffliche Welt gesehen, dass offensichtlich gute Menschen sich ihre Lebensweise nach früherer irdischer Art einrichteten. Es ist sehr verwunderlich, dass neue Lebensbedingungen nicht zu neuen Beschäftigungen anregen. Unter den Überbleibseln lassen sich besonders aufschlussreiche bemerken. So setzen Menschen, die sich im Übermaß mit ihren irdischen Krankheiten befasst haben, diese bisherige Denkweise auch in der Feinstofflichen Welt fort. Sie haben sich daran gewöhnt, viele Medikamente zu nehmen und können sich nicht vorstellen, dass dieser Aspekt nun keine Notwendigkeit mehr für sie besitzt. Um jenes Zweckes willen erfinden sie für sich die Nutzung der atmosphärischen Chemismen. Nur ist es schade, dass sie dieses Prinzip nicht auch mit in die nächste Verkörperung hinübernehmen. Es ist erstaunlich, dass die irdischen Ärzte den atmosphärischen Chemismen keine Aufmerksamkeit widmen. Sie raten zu reiner Luft am Meer oder im Gebirge, erforschen jedoch offenkundige Chemismen nicht, die die niederen irdischen Schichten in unterschiedlicher Weise erfüllen. Ich spreche hier nicht von giftigen Gasen, die leicht beobachtet werden können, sondern habe höhere Chemismen im Sinne, die auf der Basis von Astrochemie und Astrologie studiert werden können. Man muss mit ihrer Beobachtung beginnen, und die medizinische Therapie wird ein ganz anderes Gesicht erhalten. Es ist nötig, sich von der Macht astrochemischer Strahlen zu überzeugen. Wir studieren diesen Bereich, wozu die feinstofflichen Sphären besondere Möglichkeiten bieten. Doch auch von der Erde aus können die Menschen sich mit diesem Forschungsgebiet befassen. Dazu ist nur nötig, etwas bisher Unbekanntes auch zulassen zu können, wofür jedoch irdische Gewohnheiten die Feinde an erster Stelle sind. Der Denker riet Seinen Schülern, sich bisweilen zu fragen: ‘Habe ich mich irgendeiner Sache beraubt?’

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