Urusvati weiß, wie unvernünftig die Menschen handeln, wenn sie den Ort, an dem sie leben, verunglimpfen. Nur schwer haben sie verstanden, dass jegliche Gereiztheit beim Essen und vor dem Schlafengehen unzulässig ist. Überhaupt nicht verstehen wollen sie jedoch, dass finstere Gedanken und Verfluchungen sich auf den Wohnort legen und nicht wegzuwischen sind. Die schönste Wohnung kann man zu einem Hort finsterer Wesenheiten gestalten, und dies aus dem Unwillen heraus, die Gedankenenergie anzuerkennen. Wenn es Gegenstände gibt, die mit segensreichsten Aufschichtungen gesättigt sind, so bestehen ebenso auch fluchbeladene Dinge. Die Menschen haben vergessen, wie sehr ihre Ausstrahlungen die widrigsten Wesenheiten anziehen können. Ebensowenig wollen die Menschen wissen, dass jeder Ort segensreich gestaltet werden kann. Ist es also möglich, einen Ort zu verdammen, der durch menschliche Unvernunft für das Leben unzumutbar geworden ist? Mögen die Menschen nicht vergessen, dass ihre Unzufriedenheit und ihr Tadeln sich auf sie selbst niederlegen. Man könnte ein entsetzliches Bild zeichnen, in dem ein Mensch sich selbst eine Schlinge um den Hals legt und dies erst in dem Moment bemerkt, wo die Schlinge ihn erdrosselt. Darüber hinaus vergessen die Menschen, dass ihr Tadeln Unsere Arbeit behindert. Wir müssen viel Energie verausgaben, um die von den Menschen beschmutzten Plätze wieder zu reinigen. Kann man solche Disziplinlosigkeit zulassen, wenn der Großteil schlechten Redens aus Unwissenheit erfolgt? Die Menschen werden sagen: ‘Da befinden wir uns ja in einem richtigen Gefängnis, wo einem nicht das geringste Wort erlaubt wird!.’ Doch mögen sie darüber nachdenken, wieviel Verbrechen und Unglück allein aus unüberlegten Worten entstehen. Es lässt sich sehen, dass einige Orte dermaßen blutbefleckt und fluchbelastet sind, dass es besser ist, einen neuen Ort aufzusuchen; möge die Zeit die dunklen Aufschichtungen reinigen. Der Denker warnte davor, in Gedanken und Worten Absichten kundzutun, die man nicht mehr zurücknehmen könne.