Bruderschaft II, § 365

Urusvati weiß, dass es für die verdichteten Wesen der Feinstofflichen Welt sehr schwer ist, eine irdische Stimme zu produzieren. Es ist verständlich, dass es solchen Wesen schwerfallen wird, mit menschlichen Lauten zu sprechen, wenn sie auf eine Verständigung mittels Gedankenübertragung ausgerichtet sind. Natürlich kann im Falle besonderer Harmonie auch solch ein Hindernis überwunden werden, doch ist solche Harmonie nur selten erreichbar. Und die Menschen sind nicht in der Lage, die feinstofflichen Gäste danach zu fragen, was ihnen besonders schwerfalle. Man kann eine vollständige Verdichtung erwarten, auch eine Übertragung von Gegenständen auf die irdische Ebene und viele Offenbarungen äußerer Energie, doch der Übergang auf eine irdisch-stimmliche Übertragung ist unermesslich schwerer. Selbstverständlich kann eine gedankliche Übertragung erfolgen, doch leider vermögen die Menschen sie nicht zu nutzen. So wäre vieles erreichbar, doch müssten dazu die feinstofflichen Bedingungen erfühlt werden, wodurch sich dann auch Behutsamkeit gegenüber feinstofflichen Erscheinungen bilden würde. Zu solcher Eigenschaft muss man sich erziehen – und dies bereits in den Beziehungen zu seinen irdischen Mitmenschen. Wir bedauern, dass so viele Errungenschaften allein aus Mangel an Behutsamkeit erschwert sind. Indessen muss man inmitten schwerer Ströme einander schonen. Ihr nehmt gerade einen Ansturm von Wehmut wahr. Solch eine Erscheinung muss natürlich auf ihre Ursache hin verfolgt werden, und es lässt sich erraten, dass sie von dem wachsenden Druck der weltweiten Erschütterungen herrührt. Diese Tage lassen sich als Explosionen des Harmagedon beschreiben. Solche Wellen des Wahnsinns erschüttern die Welt. Der Denker erriet solche Tage am Pochen Seines Herzens.

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