Urusvati weiß, dass sich die Weltereignisse besonders auf jene auswirken, die an ihnen teilgenommen haben. Nicht allein jene, die an den gegenwärtigen Vorgängen die Schuld tragen, sondern auch jene, die dieses oder ein anderes Land gebildet haben. Sie vibrieren auch auf die Erschütterungen des von ihnen Geschaffenen. Man muss sich vorstellen, wie sehr Schwester O. beunruhigt ist. Sie hatte teil an dem Leben zweier Länder und muss nun sehen, wie beide Völker leiden. Auch Jener, der ein Volk während der Revolution auf den rechten Weg führte, ist nun betrübt zu sehen, wie eilig das Volk sich dem Verderben zuwendet. Kann man denn unbeteiligt bleiben, wenn die besten Absichten plötzlich verworfen werden? Auch ihr spürt die Unruhe, da ihr an der Arbeit der leidenden Völker teilhattet. Man kann die Erniedrigung eines Volkes bereits heraufziehen sehen, welches die beste Zukunft hätte haben können. Schritt für Schritt rücken die Ereignisse im Westen vor. Das Bestreben der Wütenden steht unter dem Aspekt, sich vor den Gemeinschaftsprinzipien zu retten, doch verlogene Gemeinschaftsvertreter sind schlimmer als solche, die von der Bildung einer neuen Ära träumen. Das Beben erfasst die nahen Sphären. Man muss zu besonderer Behutsamkeit raten, um die Harmonie nicht zu verlieren. Solche Tage gab es noch nicht, und das Bewusstsein der Menschheit kann das sie Umgebende nicht aufnehmen. Der Denker warnte die Mitbürger: ‘Glaubt nicht, dass ihr viel wüsstet. Es können solche Erscheinungen auftreten, die euch zeigen werden, wie nichtig euer Wissen ist.’