Urusvati weiß, wie verschiedenartig die Rhythmen Unserer Mitteilungen sind. Bisweilen kommen sie langsam und in Teilen, ein anderes Mal jedoch so eilig, dass das Gehör sie kaum auffangen kann. Manchmal sind sie erschütternd laut, dann aber wieder fast unhörbar, wie ein leises Flüstern. Bisweilen erschüttern sie die Zentren, doch gewöhnlich sind sie wohltuend. Ihr dürft nicht annehmen, dass Unsere Gedanken derart unausgeglichen wären, was bedeutet, dass die Ursache in räumlichen Strömen liegt. Das Beispiel Unserer Mitteilungen kann für jede Erforschung der Gedankenenergie nützlich sein. Die Menschen sind in allem überaus ungeduldig. Für jede Erscheinung stellen sie eiligst ihre eigenen Regeln auf. Mit solch eigenmächtigem Eingriff unterbrechen sie die wertvollsten Offenbarungen. Daher ist es so wichtig, die Verschiedenartigkeit Unserer Mitteilungen zu bedenken. Wenn schon Unsere Kraft kosmischem Druck genauso unterworfen ist, so muss man verstehen, dass die Experimente von Anfängern dann umso schwieriger sind. Wenn Wir von der Reinigung des Denkens sprechen, haben Wir dabei vor allem die Befreiung von voreingenommenen Gedanken im Blick. Stellen wir uns einen Menschen vor, der unter direkter Leitung arbeitet und dabei seine eigenen Gedanken einzusetzen versucht. Solch ein Arbeiter vermischt alle Mitteilungen, wofür es nicht wenige Beispiele gibt. Beim Empfang von Mitteilungen aus weiter Entfernung muss man besonders darauf achten, die Aufeinanderfolge nicht zu stören. Bei nachlässigem Empfang können ganze Worte ausfallen. Es muss viel Erfahrung zusammenkommen, bevor das Bewusstsein sich an die wechselnden Rhythmen gewöhnt. Wenn Wir von Unserem inneren Leben sprechen, möchten Wir vor allem zur klaren Erkenntnis verhelfen, wie verschiedenartig die Uns umgebenden Bedingungen sind im Vergleich zu euren. Umso schlimmer, wenn die Menschen nicht verstehen, dass Wir Uns in demselben Energiestrom befinden wie sie. Nur wer das anzunehmen vermag, kann eine besondere Nähe zu Uns wahrnehmen. Solche Nähe verhilft auch dazu, Verehrung, anders gesagt, Anerkennung des Lehrers zu entwickeln. Es geschieht jedoch nicht oft, dass der Lehrer anerkannt wird. Zwar gibt es des Öfteren Ausbrüche von Ergebenheit, doch reizen solche flackernden Feuerchen nur die Atmosphäre. Wir sprechen nicht von Uns selbst, sondern über das Prinzip, mit Hilfe dessen man einen harmonischen Umgang gestalten kann. Der Denker bestand auf der Verehrung des Lehrers. Er sprach: ‘Im Dunkel der Nacht suchen wir die führende Hand. Die Stimme des Führers zu vernehmen, bedeutet Freude. Doch möge solche Zuneigung in der Finsternis wie in der Sonne bewahrt werden.’