Urusvati weiß, wie betrüblich es ist, den Menschen nicht alles für sie Vorbereitete geben zu können. Wieviele neue Entdeckungen stehen auf der Schwelle, die jedoch gerade aus Menschenliebe noch nicht gezeigt werden können! Es ist bereits ein sehr starkes Gift gefunden worden, das bei bestimmter Verwendung heilende Wirkung ausübt. Aber ziehen die Menschen etwa die heilende Eigenschaft vor? Sie möchten vor allem die zerstörerischen Eigenschaften nutzen. Gifte weisen oftmals heilende Eigenschaften auf, doch ist es unmöglich, zerstörerische Stoffe in die Hände Tobender zu geben. Genau dasselbe muss auch von allen anderen Bereichen gesagt werden. Das in Erscheinung treten von Errungenschaften kann nur zweckentsprechend zugelassen werden. Man wird fragen, ob aus Hass entstehende Ereignisse etwa zweckentsprechend seien. Es muss daran erinnert werden, dass sogar das Schlechte relativ gut sein kann. Niemand stellt sich die Grenze menschlicher Übel vor. Man muss zwischen ihnen das Geringste auswählen – um überhaupt einen Anfang zu machen, wie die Römer sagten. Wenn man die Geschichte psychischer Erscheinungen studiert, lässt sich eine Art Anund Abstieg der Kräfte dieser Erscheinungen beobachten. Man könnte ein beständiges Anwachsen erwarten, doch existieren Bedingungen, die auf die Erscheinungen einwirken. Zum Beispiel ist in Kriegen eine Zunahme psychischer Erscheinungen zu erwarten. In Bezug auf die Quantität trifft das auch zu, doch die Qualität der Erscheinungen wird um einiges geringer sein. Das gleiche lässt sich auch von Massenerscheinungen sagen. Unzweifelhaft führt die Ansammlung von Menschenmengen zu einem Anwachsen des psychischen Potentials, doch nur selten kann die Ekstase der Menge von wirklich hoher Eigenschaft sein. Allein in Ausnahmefällen kann man eine Menge in höherer Ekstase beobachten. Während stiller Aufbauperioden jedoch treten sehr klare Manifestationen auf, da nichts die feinstofflichen Energien stört, sich der grobstofflichen Welt zu nähern. Dazu unterstützt auch der gelassenere Zustand der Vermittler ein erfolgreiches Inerscheinungtreten. So kann man ganze Epochen von Evolution und Involution beobachten. Die Menschen haben sich noch nicht daran gewöhnt, sich mit solchen Wechseln zurechtzufinden, da das Studium psychischer Erscheinungen von der Mehrheit der Menschen nicht anerkannt wird. Man kann überdies daran erinnern, dass auch Unsere Unterstützung solcher Erscheinungen sehr unterschiedlich ausfällt. Bei bestimmten weltweiten Ereignissen muss Unsere Energie dorthin streben, wo kosmische Gefahr droht. Der Denker verwies auf den strahlenden Glanz der Sonne und fügte hinzu: ‘Welche Gefahren vermögen in diesem Glanz verborgen sein!’