Bruderschaft II, § 344

Urusvati weiß, wie schwer die Bürde der Welt ist. Es lässt sich daran erinnern, wie Unsere Schwester, die in Siena gelebt hat, litt. Man muss die Aufmerksamkeit auf die Verbindung ihrer Schmerzen mit vielen Ereignissen in Frankreich und Spanien lenken. Es traten bei ihr unerträgliche Schmerzen im Bereich des Sonnengeflechts auf. Anhand des Auftretens dieser Schmerzen sah sie das Herannahen von Ereignissen voraus. Dabei wirkten sich ferne Ereignisse oft stärker aus als ganz nahe. So lässt sich eine besondere Verbindung mit vergangenen Leben finden. Die Erscheinungen starker Erschütterungen konnten nicht zum Abklingen gebracht werden, da es der Schwester nicht gelang, den Ärzten eine Mitteilung zu machen. Mit hohen Dosen starker Medikamente versuchten die Ärzte, die Schmerzen abzustellen, doch wie üblich verstanden sie die wahre Ursache nicht. Auch heute verstehen die Menschen feinstoffliche Einwirkungen nicht. Solch wirres Verständnisvermögen stört die Wissenschaft nur. Zurzeit der Schwester aus Siena erreichte auch die Telepathie keine Anerkennung. Jetzt wird viel über Telepathie gesprochen, doch wird jedes ihrer Merkmale in Zweifel gezogen. Man kann sich wundern, dass sogar in besonderen wissenschaftlichen Gesellschaften in Bezug auf solche Erscheinungen nur Zweifel geäußert werden und damit ihre Entwicklung verhindert wird. Ihr habt von der Ankunft eines Arztes gehört, der geschickt worden ist, um feinstoffliche Erscheinungen zu erforschen. Es ist unmöglich, Wirkungen zu erwarten, wo sämtliche umgebenden Bedingungen einen Forschungserfolg nicht begünstigen. Wir möchten solchen Forschern helfen, doch muss wenigstens ein Berührungspunkt gefunden werden. Gerade dies ist überaus schwer. Urusvati könnte dem Forscher viele überzeugende Einzelheiten mitteilen, doch müssten sie vollständig angehört und mit gewissen Beobachtungen verglichen werden, die von Unseren Schwestern und Brüdern in früheren Leben auf der Erde hinterlassen worden sind. Auf solche Weise ließe sich die Evolution der Berührungen mit den feinsten Energien verfolgen. Der Denker erfuhr oft selbst Schmerzen und brachte sie mit den Ausstrahlungen der Planeten in Zusammenhang.

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