Bruderschaft II, § 343

Urusvati weiß, dass Wir das Leben der Tiere intensiv beobachten. Bei Uns werden Hunde, Ziegen, Yak-Rinder, Pferde, einige Kleintiere und Vögel gehalten. Wir studieren nicht nur ihre psychische Energie, sondern verwenden sie auch für medizinische Experimente. Natürlich lassen Wir keine Vivisektion oder Quälerei zu, sondern die hauptsächliche Aufgabenstellung besteht in der psychischen Energie der Tiere. Wir bilden sie nicht unter Zwang aus, sondern ergründen ihre Gedankenwelt. Allein bei solcher Annäherung kann man Vertrauen erwarten. Die Beobachtung des Denkens und der Sprache der Tiere kann zu den unerwartetsten Schlussfolgerungen führen. Die Sprache der Tiere besteht nicht nur in Lauten, sondern kommt besonders in Gebärden und Blicken zum Ausdruck. Solche Äußerungsformen erinnern ein wenig an die Umgangsweise in der Feinstofflichen Welt. Die Menschen nehmen an, dass man mit den Tieren sprechen müsse. Solch eine Umgangsform führt nicht immer zu besten Ergebnissen. Die Tiere verstehen Gedanken noch besser. Sie bedürfen keiner Worte, um die Verfassung ihres Herrn unfehlbar zu erkennen. Pferd und Hund verstehen ausgezeichnet, wann ihr Herr fröhlich, bekümmert oder unruhig ist. Sie erschrecken, wenn sie bei ihrem Herrn Angst spüren. Sie beginnen, um sich zu blicken, wenn das Denken des Herrn unruhig ist. Sie verstehen die Situation bei weitem besser, als die Menschen sich vorstellen. Man muss jedoch vor allem das Vertrauen bei den Tieren schaffen, und dieses grundlegende Gefühl entsteht nicht leicht. Die Erfahrung mit den Tieren jedoch hilft bei allen psychischen Möglichkeiten. Den Psychiatern kann man raten, Beobachtungen an Tieren anzustellen, was viele Rätsel lösen wird. Seit ältesten Zeiten hat es vereinzelt Hinweise auf die besondere Bedeutung der Tiere im Leben des Menschen gegeben. Es war bekannt, dass Tiere die psychische Energie unterstützen, doch können sie auch Wesen aus der Feinstofflichen Welt anziehen. Solche Art psychischer Energie kann wohltätig, aber auch sehr gefährlich sein. In jedem Fall muss man besonnen vorgehen. So darf man die Tiere nicht in unmittelbarer Nähe zulassen. Es muss in allem Zweckmäßigkeit herrschen. Die Beobachtungen an Tieren sind jedoch nützlich. Der Denker lenkte die Aufmerksamkeit immer wieder auch auf das Denken der Tiere. Solch ein Rat begegnete dem Spott, da die Tiere keinen Verstand hätten. Der Denker war auf solche Weise bestrebt, die Menschen frühzeitig über die in der ganzen Welt verbreitete psychische Energie in Kenntnis zu setzen.

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