Bruderschaft II, § 334

Urusvati weiß von der Magnetisierung von Gegenständen. Ihr habt euch davon überzeugt, dass die psychische Energie in der Lage ist, Wasser zu magnetisieren. Mineralhaltige, und zwar besonders eisen- und lithiumhaltige Wässer nehmen einen Magnetismus sehr gut auf. Das ist keine Magie, sondern ein wissenschaftlicher Vorgang. Es lässt sich gleichfalls sehen, dass solches Wasser den Magnetismus nach und nach wieder verliert, wenn die energetische Einflussnahme eingestellt wird. Das gleiche geschieht auch mit allen Gegenständen. Es ist wichtig, dass die Einflussnahme des Magnetiseurs selbst aufrecht erhalten bleibt. Gewiss kann der Magnetismus auf Gegenständen über ganze Jahrhunderte hinweg erhalten bleiben, wenn die Person, die ihn aufgeschichtet hat, ihre Einwirkung nicht jäh einstellt. Das bedeutet, dass der Magnetismus nicht eigentlich im Gegenstand vorhanden ist, sondern in der Person. Eine Entmagnetisierung kann mittels eines bestimmten Verfahrens vorgenommen werden; diesen Umstand muss man beachten. Es hat Fälle gegeben, da magnetisierte Gegenstände in die Hände schlechter Menschen fielen, die die heilsame Energie missbrauchen konnten. Dann ist es unerlässlich, den Magnetismus der Dinge zu unterbinden. Möge die Energie nur dort bleiben, wo eine gute Verbindung gewahrt ist. Dieses Gesetz ist sehr wichtig, denn auf dem Markt kann man ehemals verehrte Gegenstände finden, die später zu einer Quelle von Eigennutz wurden. Besonders beachten muss man, dass Mineralien die Einwirkung der psychischen Energie leicht aufnehmen. Auf ihnen leben weniger Mikroorganismen, und die Energie ist daher weniger Veränderungen unterworfen. Schlechter steht es mit textilen und ledernen Gegenständen. Die Mikroorganismen eignen sich die Energie leicht an, und es ergibt sich eine besondere, komplizierte Substanz. Daher raten Wir, solche Gegenstände besser dem Feuer zu übergeben. Vor langem wurde gesagt, dass auch der stärkste Talisman in bösen Händen kraftlos sei. Ein Fluch vermag über viele Jahrhunderte hinweg wirksam zu sein, ein guter Talisman jedoch wird in bösen Händen keine Wirkung zeigen. Eine besondere Beschwörung kann die Wirkung von Gegenständen sehr verstärken, wenn diese sich lange in dem Raum befanden, in dem die Beschwörung vollzogen wurde. Nun jedoch möchte ich auf eine andere Eigenschaft hinweisen. Es ist nicht der eigentliche Gegenstand, sondern die Energie, die erneuert oder deren Fluss auch unterbunden werden kann. Mögen Räuber nicht denken, dass man lebendige Energie stehlen könnte. Der Räuber wird vor einer leeren Grube stehen. So wandelt sich Magie in einen wissenschaftlichen Vorgang. Wer Ohren hat, der höre. Über die Einwirkung von Gedanken auf Gegenstände haben wir bereits gesprochen. Wahrlich, es ist leichter zu magnetisieren als zu entmagnetisieren, doch ein konzentrierter Wille vermag einen Magnetismus von einem Gegenstand abzuziehen, wenn der ursprüngliche Magnetiseur dies vollzieht. Wir bestätigen, dass entmagnetisierte Gegenstände geradezu entgegengesetzt wirken. Nachdem die lebendige Energie von ihnen abgezogen wurde, sind sie dem Chaos offen ausgesetzt. Es gibt keine Legende, die in ihrer Grundlage keine wissenschaftliche Wahrheit beinhaltet. Man hat gesagt, der Gedanke sei das Gewand eines Gegenstandes. In diesem Wort kommen die Aufschichtungen der Gedanken und Energieausflüsse des Gegenstandes zum Ausdruck. Der Denker riet, Gegenstände, die mit guten Wünschen gegeben worden sind, sehr gut zu verwahren. Er sprach: ‘Wir sind nicht abergläubisch, sondern Gelehrte, und deshalb wissen wir, dass eine Hand, die eine Gabe von Herzen übermittelt, ein Teilchen ihrer Seele hingibt.’

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