Urusvati weiß von den Ursachen, die den besonderen Aufbau unserer Gespräche begründen. Unwissende werden sagen, dass den Gesprächen gar kein System zugrunde liege, sondern es sich vielmehr nur um einen Haufen Aphorismen handele; vieles finde einfach durch die vorbeifließenden Ereignisse Eingang, und vieles werde grundlos wiederholt. So können nur Menschen sprechen, die von sich selbst ausgehen, ohne jedoch über die Notwendigkeit eines Rhythmus, welcher der Erweiterung des Bewusstseins dient, nachzudenken. Es ist unmöglich, die Gespräche nach einer formalen Aufgabenstellung einzuteilen. Man könnte ein Buch nur über die Freude verfassen, doch Wir bevorzugen es, einzelne Funken von Freude in Verbindung mit der Beleuchtung von verderblichen Gefahren zu geben. Jede Erörterung wird im Rahmen eines bestimmten Rhythmus gegeben. Ihr wisst, dass mehrere, sehr feine Seidengewänder übereinander getragen wärmer sind als ein Pelz. Wiederholung und schrittweise Aufschichtung ergeben eine außerordentlich große Ansammlung der psychischen Energie, doch muss die Aufschichtung in bestimmtem Rhythmus erfolgen. Es wäre nicht nützlich, nur eine bestimmte Gruppe von Nervenzentren zur Tätigkeit anzuregen. Das Studium der Lebensgrundlagen ist vielgestaltig, und das Vollenden ihrer Facetten kann daher nicht einförmig sein. Man muss verstehen, wieviele Lebensaspekte sich allein im Verlauf eines einzigen Tages vor den Menschen auftun! Die daraus resultierenden Aufschichtungen von Rhythmen und Reflexen sind verschiedenartig, und schon der gewöhnlichste Erdbewohner gestaltet sich zum Mitbeteiligten vieler Ereignisse. Es mag sein, dass er solche Komprimierungen nicht wahrnimmt, doch sie existieren, und wenn man daher von den Lebensgrundlagen spricht, muss man auch in all ihrer Vielgestaltigkeit an sie herangehen. Es kann nicht nur eine einzige Freude geben, sondern nur eine unendliche Vielzahl von Freuden, und jede von ihnen berührt eine besondere, jeweils andere Verbindung von Nervenzentren. Möge man mehr über Rhythmus und Vielgestalt nachdenken. Der Denker bestätigte, dass jede gute Handlung rhythmisch sei.