Urusvati weiß, dass Begegnungen mit Dienern der Finsternis durchaus nicht so selten stattfinden. Deren Verschiedenartigkeit muss man kennen. Sie können abstoßende Gesichter haben, die man rasch erkennen wird, doch gibt es auch solche, die von Glanz umgeben sind. Allein ein erweitertes Bewusstsein vermag das Wesen dieser Personen zu erfühlen. Man könnte fragen, ob auch Uns solche Feinde begegnen. Dies geschieht oft, und nahezu immer müssen Wir nicht nur mit ihnen kämpfen, sondern auch reden. Sie lassen keine Gelegenheit aus, um sich bei Unseren Reisen zu nähern und die Energie auszunutzen. In diesem Zusammenhang muss man ihnen Gerechtigkeit widerfahren lassen – sie scheuen keine Mühe und sind zur Selbstaufopferung bereit. Sie ertragen den bei der Berührung mit den ihnen innerlich fremden Energien und Strömen ausgelösten Schmerz. Es ist bedauerlich, dass sogenannte Diener des Wohls bei weitem nicht solche Hingabe äußern. Es lässt sich sagen: Nicht jene, die die Wahrheit in rasender Wut verwerfen, sind gefährlich, auch nicht jene, die in einer abstoßenden, falschen Weise die Wahrheit verkünden, doch gefährlich sind die teilnahmslosen, geistig hoffnungslos Toten, die durch kein Wort der Wahrheit in Bewegung versetzt werden können. Lästerer und Pseudoverkünder wissen nicht, dass sie Aufmerksamkeit erregen. Über solche Finsteren kann man nur lächeln. Irgendetwas nötigt sie, alle Energie aufzubringen und laut über die Wahrheit zu schreien. Während Anhänger des Guten fast unhörbar flüstern, zerreißen sich die Krieger der Finsternis, um die Nichtexistenz der Wahrheit darzulegen. Urteilt selbst, was denn mehr Nutzen bringt – vorsichtiges Flüstern oder megaphonverstärkte Lästerungen. Wenden wir unseren Blick in die Vergangenheit und sehen, dass die lichtesten Bewegungen infolge des Zorns der Schmäher ins Leben gerufen wurden. Wenn die Wahrheit nicht existierte, bräuchte man sich ihretwegen auch nicht zu zerreißen, doch wenn die Wahrheit lebt, erweist sich ihre Lästerung als ihre Verkündigung – dies haben Wir den Feinden nicht nur einmal gesagt. Es gibt jedoch ein Gesetz, das all ihre eifrigen Bemühungen in eine Verherrlichung der Wahrheit münden lässt. Ebenso schaffen auch die Pseudoverkünder einen Nutzen, indem sie den Massen mit Eifer von der Wahrheit reden. Mögen sie daher ihre Verkündigung fortsetzen und selbst nicht wissen, was sie damit Gutes tun. Die Schale wird abfallen, doch die Bewegung der Wasser andauern. Der Denker sprach nach dem Besuch eines Unbekannten: ‘Er ist kein guter Mensch, doch spricht er viel von der Wahrheit. Möge die Wahrheit verherrlicht werden!’